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Burnout-Syndrom

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auch Ausgebranntsein. Unter dem Burnout-Syndrom wird ein chronischer Erschöpfungszustand mit Krankheitsgefühl verstanden, der über Monate andauert. Das Krankheitsbild entsteht einerseits aus persönlichen Bedingungen (hohe Leistungserwartungen, starke Einbindung in die Arbeit und Selbstausbeutung) sowie andererseits durch Bedingungen aus der Aufgabe und der Organisation (Rolle, Überlastung, zwischenmenschliche Kontakte, zu hohe Anforderungen, Möglichkeit der Mehrarbeit). Zunehmend werden zur Erfüllung der Arbeitsaufgaben alle anderen persönlichen Bedürfnisse vernachlässigt. Soziale Kontakte werden gemieden. Chronische Müdigkeit ist mit dem Gefühl verbunden, sich verausgabt zu haben, ausgelaugt und erschöpft zu sein (Sich-ausgebrannt-Fühlen). Emotionen wie Schuldgefühle, Selbstmitleid und aggressives Verhalten gegenüber anderen können auftreten. Oft entsteht eine innere Leere auch hinsichtlich der Arbeit. Regelmäßig kommt es zu verminderter Leistungsfähigkeit und zu körperlichen Beschwerden, die von Kopfschmerzen über Schlafstörungen bis hin zu Verdauungsproblemen reichen. In schweren Fällen endet die Krankheit in der Erwerbsunfähigkeit.

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