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GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG
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Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Präsidentin der Bundesanstalt, Isabel RotheArbeitsschutzmaßnahmen dienen der Sicherheit und Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Sie nutzen aber auch den Unternehmen. Gesunde Mitarbeiter, die sich an ihren Arbeitsplätzen sicher fühlen sind leistungsfähig und motiviert. Es gibt weniger Ausfälle aufgrund von Krankheitstagen und weniger Kosten aufgrund von unfallbedingten Betriebsstörungen. So trägt Arbeitsschutz auch zum Erhalt und zur Steigerung der Produktivität von Unternehmen bei – und damit auch zu ihrer Wettbewerbsfähigkeit.

Die Gefährdungsbeurteilung ist in Deutschland und in Europa eine der tragenden Säulen für ein systematisches und erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement im betrieblichen Ablauf. Darum führt die Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) in den Jahren 2008/2009 eine Informationskampagne zur Gefährdungsbeurteilung durch.

Im Rahmen dieser Kampagne hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) das Portal Gefährdungsbeurteilung entwickelt. Wichtigster Beweggrund war, dass es in Deutschland etwa 1000 Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung gibt. Nutzer, die für sie geeignete Handlungshilfen suchen, mussten bisher bei den Unfallversicherungsträgern, den staatlichen Aufsichtsbehörden, bei Instituten und Verlagen usw. recherchieren. Das ist zeitaufwändig und mühsam und hat insbesondere kleine und mittlere Betriebe in der Vergangenheit eher abgeschreckt.

Das von der BAuA in Abstimmung mit den Trägern der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) entwickelte Portal soll den Prozess der Gefährdungsbeurteilung transparenter machen und den Zugang zu Handlungshilfen erleichtern. Es hat zudem den Vorteil, dass die Inhalte kontinuierlich auf den neusten Stand gebracht werden können.

Zielgruppen des Portals Gefährdungsbeurteilung sind die Arbeitgeber - sie tragen die Verantwortung für die Umsetzung geeigneter organisatorischer Maßnahmen -, aber auch die Arbeitnehmer und ihre Vertretungen, denn nur mit ihrer aktiven Beteiligung kann eine Gefährdungsbeurteilung erfolgreich durchgeführt werden. Auch die Arbeit der Sicherheitsbeauftragten – in Deutschland etwa 520.000 –, der Fachkräfte für Arbeitssicherheit, der Betriebsärzte, Sicherheitskoordinatoren und der Mitarbeiter technischer Aufsichtsdienste soll durch das neue Portal erleichtert werden.

Die BAuA hofft, mit ihrem Portal den Gedanken und die Durchführung des Arbeitsschutzes in Deutschland und Europa weiter zu verbreiten und zu verankern.

Isabel Rothe
Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
 

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