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Sie befinden sich hier ... Startseite Aktuelle Meldungen Aktuelle Meldungen - 1. Quartal 2017 Eierstockkrebs durch Asbest - Anerkennung "wie eine Berufskrankheit" möglich

Eierstockkrebs durch Asbest - Anerkennung "wie eine Berufskrankheit" möglich 16.03.2017

[Quelle/Urheber: DGUV, 16. März 2017]

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine neue wissenschaftliche Empfehlung zu "Ovarialkarzinom durch Asbest" veröffentlicht. Damit liegen für ein weiteres Krankheitsbild ausreichende wissenschaftliche Erkenntnisse vor, um diese Erkrankungen künftig "wie eine Berufskrankheit" anzuerkennen.

Es handelt sich bei dem Krankheitsbild um ein durch Asbestfasern verursachtes Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs). Ebenso wie für Lungen- und Kehlkopfkrebs durch Asbest gelten auch für das jetzt neu hinzugekommene Ovarialkarzinom folgende Bedingungen für eine mögliche Anerkennung als Berufskrankheit:

  • Das Ovarialkarzinom muss in Verbindung mit einer Asbestose (Asbeststauberkrankung der Lunge) auftreten, oder
  • Es muss in Verbindung mit einer durch Asbeststaub verursachten Erkrankung der Pleura auftreten, oder
  • Die Betroffenen müssen eine Asbestfaserstaub-Dosis am Arbeitsplatz von mindestens 25 Faserjahren nachweisen können.

In internationalen wissenschaftlichen Studien wurde eine entsprechende Exposition mit Asbeststaub zum Beispiel bei Arbeiterinnen in der Textilindustrie (Fertigung von Schutzkleidung) nachgewiesen...

Weitere Informationen finden Sie hier: Pressemitteilung der DGUV

 

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