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  <title>Beispiele Guter Praxis</title>
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  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/fritz_winter_gesamtschule/fritz_winter_gesamtschule">
    <title>Stressfreieres Lehren: Aufbau von Focusing-Kompetenz fördert kollegiale Zusammenarbeit und Gesundheit am Arbeitsplatz</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/fritz_winter_gesamtschule/fritz_winter_gesamtschule</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen &lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Innovative Methode für stressfreieres Lehren&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Fritz-Winter-Gesamtschule Ahlen <br /> August-Kirchner-Straße 13 <br /> 59229 Ahlen</p> <h2>Aufgabe</h2> <ul>     <li>Aufrechterhaltung und Stärkung organisatorischer Strukturen, die Kommunikation und Selbstbestimmtheit als Grundlage von Arbeitszufriedenheit und langfristiger psychischer Gesundheit ermöglichen.</li>     <li>Personalentwicklung durch Fortbildung mit der Perspektive, den Umgang mit besonderen Stressoren des Berufsalltags zu trainieren und zu verbessern.</li> </ul> <h2>Problem</h2> <ul>     <li>Hohes Stresspotential bei Lehrern und daraus resultierende psychosoziale Unzufriedenheit, Versetzungsanträge und krankheitsbedingte Frühberentung</li>     <li>Hohe psychische Belastung</li>     <li>Wenig Offenheit für externe Supervision; andere Formate werden gesucht</li>     <li>Wenig kollegiale Unterstützung</li> </ul> <h2>Lösung</h2> <ul>     <li>Fortlaufende Fortbildung von praxisrelevanten Fähigkeiten zur Bewältigung schulalltagsspezifischer Stressoren</li>     <li>Fortlaufende Fortbildung zum Aufbau von Focusing-Kompetenz und kollegialer Zusammenarbeit     <ul>         <li>Vertraulichkeit, Freiwilligkeit</li>         <li>langfristiges Training konkreter Fertigkeiten</li>         <li>Focusing-Ansprechpartner und -Koordinator innerhalb der Schule</li>         <li>Externer Focusing-Ausbilder für Fortbildung und Supervision</li>         <li>etablierte Übungsgruppe in der Schule</li>         <li>gegenseitige Unterstützung</li>         <li>Unterstützung durch organisatorische Strukturen / Leitungsebene</li>     </ul></li>     <li>Umsetzung eines Entwicklungsvorhabens &quot;Gesundheit am Arbeitsplatz als Leitungsaufgabe&quot;</li> </ul> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <ul>     <li>höhere Zufriedenheit und bessere Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer</li>     <li>besserer Umgang mit stressigen und belastenden Situationen</li>     <li>stetige Persönlichkeitsentwicklung von Kolleginnen und Kollegen</li> </ul> <h2>Nutzen</h2> <ul>     <li>Wegfall von Versetzungsanträgen trägt zur besseren Personalplanung bei</li>     <li>neue Wege der Zusammenarbeit ermöglichen langfristig Weitergabe der Focusing-Kompetenzen an neue oder neu interessierte Kolleginnen und Kollegen</li> </ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2011-03-03T01:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/index_html">
    <title>Asymmetrische Fiberglasleiter [für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten auf Kühlmöbeln]</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Carrier Kältetechnik GmbH&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Instandhaltung - Sicheres Arbeiten auf Kühlmöbeln&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Carrier Kältetechnik GmbH<br /> Deutschland<br /> Sürther Hauptstrasse 173<br /> D-50 999 Köln</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Gewerbliche Kühlmöbel haben die Aufgabe, leicht verderbliche Waren (wie z.B. Butter, Milch, Käse, etc.) durch eine kontrollierte Umgebungstemperatur frisch zu halten. Im modernen Einzel- und Großhandel werden die einzelnen Kühlmöbel häufig zu längeren Kühlmöbelreihen zusammengefügt (&quot;multiplexing&quot;), was einen seitlichen Zugang erschwert. Die Möbelreihen sind i.d.R. an Wänden aufgestellt, so dass ein Zugang über die Rückseite auch nicht möglich ist. Die Versorgung mit wichtigen Medien (u.a. Kältemittel, Elektrizität) erfolgt deshalb häufig über Kopf, wodurch zentrale Einrichtungen (Rohre, Kabel, Anschlüsse, Ventile, Filter, etc.) auf dem Dach des Kühlmöbels installiert sein können. Aufgrund der Abmessungen der Kühlmöbel, befinden sich diese Einrichtungen in einer Höhe zwischen 2.000 &ndash; 2.500 mm.</p> <p>Im Rahmen der Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten müssen die verschiedenen Einrichtungen auf dem Dach der Kühlmöbel regelmäßig geprüft, gereinigt und ggf. ausgetauscht werden. Diese Arbeiten sind im laufenden Betrieb durchzuführen. Die Ausführung der Wartungsarbeiten in einer kontrollierten Umgebung (z.B. Werkstatt) mit entsprechenden Hilfs- und Sicherheitseinrichtungen (z.B. Hebebühnen, Gerüste), ist aufgrund der ortsfesten Installation ausgeschlossen.</p> <h2>Problem</h2> <p>Die Wartungsarbeiten müssen in einer Höhe von etwa 2 &ndash; 2.5 Meter durchgeführt werden. Der Zugang zum Möbeldach kann aufgrund der Rahmenbedingungen (Kopplung, Wandaufstellung) in der Regel nur über die Frontseite erfolgen. Aufgrund der Möbelgeometrie liegen  Auslage und Möbeldach häufig nicht auf einer Achse. Das heißt, das Möbeldach ist gegenüber der Auslage nach hinten versetzt. Dies erschwert den Zugang zum Möbeldach und den darauf befindlichen Einrichtungen.</p> <p>In der Praxis bedeutete dies in der Vergangenheit, dass die Wartungstechniker von einer parallel zur Möbelfront aufgestellten Bockleiter, mit einem Spreizschritt das Dach des Kühlmöbels bestiegen, um von dort auf die Einrichtungen zuzugreifen [siehe Bild 1]. Dies hatte mehrere Gefährdungen zur Folge:</p> <ol type="a">     <li>Arbeiten in Höhe, mit entsprechendem Absturzrisiko aufgrund der kleinen Arbeitsfläche. Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund der vergleichsweise geringen Fallhöhe der Einsatz von persönlicher Absturzsicherung unwirksam ist.</li>     <li>Rutschgefahr der Leiter, beim Besteigen oder Absteigen vom Kühlmöbel</li>     <li>Ergonomisch ungünstige Arbeitssituation, vor allem beim Tragen von Arbeitsgeräten (z.B. Handbohrer) und knieende Haltung bei Arbeiten auf dem Möbeldach</li>     <li>Benutzung einer (elektrisch leitenden) Aluminiumleiter bei Wartungsarbeiten, die auch Umgang mit elektrischem Strom beinhalten können.</li>     <h2>Lösung</h2>     <p>Aufgrund der unbefriedigenden Arbeitssituation und schweren Arbeitsunfällen bei schweizerischen (2006) und britischen (2007) Schwestergesellschaften, entschloss sich die Geschäftsleitung der Carrier Kältetechnik im Februar 2007, einen firmeninternen, internationalen Workshop zur Verbesserung der Arbeitssicherheit durchzuführen. An dem Workshop nahmen sowohl technische Fachkräfte und Arbeitssicherheits-Experten, wie auch Mitarbeiter aus dem Service und Fachverantwortliche teil.</p>     <p>Als ein Ergebnis des Workshops, wurde die Anschaffung einer neuen Service-Leiter beschlossen, ergänzt durch eine detaillierte Verfahrensbeschreibung zum Arbeiten auf Kühlmöbeln. Für die Service-Leiter wurden Rahmen-Spezifikationen und erste Entwurfszeichnungen erstellt.</p>     <p>Bei näherer Betrachtung stellte sich jedoch heraus, dass die ersten Leiterentwürfe für den praktischen Einsatz des Servicetechnikers nur begrenzt nutzbar waren, da Arbeiten auf dem (Kühl-)Möbeldach nur einen Teil des Aufgabenspektrums darstellen. Für alle anderen Tätigkeiten ließ sich das ursprüngliche Leiterkonzept nicht einsetzen. Um zu vermeiden, dass im Servicefahrzeug mehrere Leitertypen mitgeführt werden müssten, wurde von Carrier das Konzept für eine Sonder-Vielzweckleiter, mit dem Ziel &quot;Aus Drei mach Eins&quot; überarbeitet (angepasst an das Aufgabengebiet des Technikers).</p>     <p>Diese Leiter deckt jetzt folgende Einsatzfelder ab:</p>     <ul>         <li>Anlegeleiter,</li>         <li>Stehleiter,</li>         <li>Elektroleiter 1000 V,</li>         <li>Arbeitspodest,</li>         <li>asymmetrische Nutzung zum sicheren Besteigen von Möbeldächern.</li>     </ul>     <p>Zur weiteren Verbesserung der Nutzbarkeit wurde die Leiter ergänzt um:</p>     <ul>         <li>Einhängepodest (Verbesserung der Standsicherheit auf der Leiter und ermüdungsfreieres Stehen) [<a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 2</a>]</li>         <li>Werkzeug-Ablageschale (Sicherung von Werkzeugen gegen Herunterfallen) [<a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 2</a>]</li>         <li>Ein-/zweiseitige Holmverlängerung mit integrierten Erdspießen (Ausgleich von unterschiedlichen Niveaus im Aufstellungsbereich und Sicherung bei weichem Untergrund.</li>         <li>Faltbar und fahrbar (Verbesserung/Erleichterung der Transportmöglichkeit vom Fahrzeug zum Arbeitsplatz)</li>     </ul>     <p>Zur Herstellung der Leiter wurde ein renommierter deutscher Hersteller gewonnen, der aufgrund des Carrier-Entwurfs innerhalb weniger Wochen ein Muster bereitstellen konnte. Auf der Grundlage des Musters wurde in Zusammenarbeit mit vielen Beteiligten dann die Verfeinerung durchgeführt und ein realisierbares normgerechtes Leitermodell erarbeitet.</p>     <p>An der Entwicklung der asymmetrischen Fiberglasleiter haben in Form von praktischen Testläufen, Konsultation und Präsentation partizipiert:</p>     <ul>         <li>verschiedene Servicetechniker und Gebietsleiter,</li>         <li>Teilnehmer von Gebiets-/Service-Regionsleiter-Tagungen, bei denen die asymmetrische Leiter vorgestellt und diskutiert wurde,</li>         <li>der Carrier-Workshop München im Februar 2007, mit Teilnehmern aus Norwegen, Luxemburg, Schweiz und Deutschland.</li>         <li>Gemeinsame Arbeitsbesprechung mit Schwerpunkt &quot;Möbel besteigen&quot; beim Leiter-Hersteller, mit Vertretern aus Norwegen, Luxemburg, Schweiz und Deutschland.</li>     </ul>     <p>Nach Bereitstellung einer limitierten Vorserie erfolgte eine Pilotphase mit praktischen Tests an Möbeln von 2,0 und 2,20 m Höhe in Norwegen, Luxemburg, Schweiz und Deutschland. Gefolgt von einer Baumusterprüfung durch den TÜV und die DEKRA. Das Prüfungsergebnis war in allen Punkten erfolgreich, so dass die Freigabe für die Serienfertigung erteilt werden konnte.</p>     <p>Die Auslieferung der ersten Serienmodelle erfolgte im Herbst 2007 und erstreckte sich bis Ende 2008. Parallel zu den ersten Auslieferungen wurde eine Serviceinformation zur Anwendung der neuen Service-Leiter (PE/05/2007 vom 23.10.07) in Umlauf gebracht. Weiterhin wurde eine Serviceinformation zum Arbeiten auf Kühlmöbeln (PE/10/2009) [siehe auch <a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 3</a>] erstellt. Außerdem wurden die Mitarbeiter und ihre Vorgesetzten in mehreren, regional verteilten, Seminaren praktisch und theoretisch im Umgang mit der neuen Ausrüstung unterwiesen.</p>     <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2>     <p>Im Anwendungsbereich &quot;Arbeiten auf Kühlmöbeln&quot; hat sich insbesondere die Verwendungsart der asymmetrischen Anlegeleiter bewährt [Bild 2]. Hier können problemlos von der Leiter Bereiche im und auf dem Kühlmöbel erreicht werden, ohne eine ergonomisch ungünstige, knieende Haltung einnehmen zu müssen. Als weitere ergonomische Verbesserung wird für längere Arbeiten ein ausklappbares Standpodest angeboten [<a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 2</a>]. Dadurch wird vermieden, dass der Mitarbeiter längere Zeit auf einem Sprossenholm steht. Darüber hinaus steht dem Service-Techniker eine Ablageschale zu Verfügung, in der er Handwerkzeuge griffgünstig zwischenlagern kann [<a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 2</a>].</p>     <p>Durch das unmittelbare Aufliegen der Leiter auf dem Kühlmöbeldach erübrigt sich das gefahrenträchtige Überbrücken des Abstands zwischen Bockleiter und Möbeldach, mit der zusammenhängenden potentiellen Absturzgefahr. Die feste Auflage und die Ausrüstung der Leiterenden mit rutschfesten Gummifüßen minimiert die Gefahr des Wegrutschens. Die nichtleitende Fiberglas-Ausführung erlaubt auch den Einsatz der Leiter bei Arbeiten mit elektrischem Strom.</p>     <p>Seit der Einführung der Leiter wurden keine Unfälle im Zusammenhang mit Arbeiten auf Kühlmöbeldächern mehr verzeichnet. Obwohl der Einfluss einer einzelnen Maßnahme sich nur schwer im statistischen Unfallgeschehen erfassen lässt, unterstellen wir doch einen positiven Beitrag zu unserer, sich kontinuierlich verbessernden, Unfallstatistik [<a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 4</a>].</p>     <p>Aufgrund der positiven Erfahrungen wird die neue Service-Leiter zwischenzeitlich auch bei unseren Schwestergesellschaften in Österreich, Schweiz, Tschechien, Ungarn, Norwegen, eingesetzt.</p>     <h2>Kosten/Nutzen</h2>     <p>Die Kosten für die Anschaffung betragen etwa &euro; 780.- pro Leiter, zuzüglich der zusätzliche, zeitliche Aufwand für Schulung und Erstellung der Trainingsmaterialien und Verfahrensanweisungen.</p>     <p>Als hohen materiellen, wie auch immateriellen Nutzen, sehen wir die Vermeidung von schweren Arbeitsunfällen, wie sie in der Vergangenheit wiederholt im Zusammenhang mit der o.a. Tätigkeit aufgetreten sind. Darüber hinaus die Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Senkung des Krankenstandes.</p>     <p>Im Rahmen der jährlichen Mitarbeiterbefragung (&quot;Engagement Survey&quot;) erzielte die Thematik des Arbeits- und Umweltschutzes in den letzten Jahren regelmäßig die höchsten Zustimmungsquoten (2010: 83% positiv), neben dem Themenfeld Geschäftsethik (2010: 80% positiv). Die Carrier Kältetechnik GmbH sieht dies als Bestätigung der bislang eingeführten Maßnahmen im Bereich Arbeitsschutz, sowohl auch als Aufforderung, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.</p>     Weitere Informationen     <p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/carrier_doc/bild1-4.pdf">Bild 1-4 </a></p>     </ol>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-20T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/exxonmobil_doc/index_html">
    <title>Neu im Betrieb: Systematische Risikominimierung beim Fremdfirmeneinsatz</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/exxonmobil_doc/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; ExxonMobil Production Germany GmbH&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Organisation Fremdfirmeneinsatz; Kontraktoren; Wartung und Instandsetzung durch Dienstleister&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>ExxonMobil Production Germany GmbH<br /> Riethorst 12<br /> 30659 Hannover</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Einsatz von Fremdunternehmen (Kontraktoren) für Wartungs- und Reparaturarbeiten sowie für verwandte Dienstleistungen</p> <h2>Problem</h2> <p>Wie in fast allen Industriezweigen werden auch in der deutschen Erdöl- und Erdgasindustrie seit vielen Jahren bei der Durchführung von Großreparaturen und für die Erledigung von speziellen Dienstleistungen Mitarbeiter von Fremdfirmen eingesetzt. Dabei wurde deutlich, dass das Risiko, einen Arbeitsunfall zu erleiden, für diese Mitarbeiter immer dann besonders stark ausgeprägt ist, wenn sie weniger als ein halbes Jahr in ihren Unternehmen tätig sind und noch nicht über ausreichende Erfahrungen in der Erdöl- und Erdgasindustrie verfügen.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Im Unternehmen ExxonMobil Production Deutschland GmbH wurde eine Initiative ergriffen, um Führungskräfte und Mitarbeiter sowohl von Fremdfirmen als auch im eigenen Unternehmen für dieses Thema zu sensibilisieren. Dazu wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt: So sind &quot;neue&quot; Mitarbeiter durch erfahrene Kollegen bei Ausführung der Arbeiten zu begleiten. Auch muss das Auftrag nehmende Unternehmen den Auftraggeber rechtzeitig vor Arbeitsantritt über Anzahl, Qualifikation, durchgeführte Unterweisungen und tätigkeitsspezifische Trainings dieser Mitarbeiter schriftlich informieren. Der Status &quot;neuer Mitarbeiter&quot; währt ein halbes Jahr und wird durch einen Vermerk in einem Sicherheitspass, den jeder Beschäftigte der Erdöl- und Erdgasindustrie bei sich hat, sowie durch einen Helmaufkleber kenntlich gemacht. Zeitgleich wurden in den Betrieben von ExxonMobil Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter und Führungskräfte durchgeführt, in denen die sicherheitstechnischen Probleme beim Einsatz von unerfahrenen Mitarbeitern thematisiert und die vom Unternehmen eingeleiteten Maßnahmen vorgestellt wurden.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Der Prozess läuft seit September 2008. Er wurde seither auf die Besonderheiten der einzelnen Anlagen und Prozesse abgestimmt. Unklarheiten in der Startphase wurden beseitigt. <br /> Mit der Initiative wird ein in vielen Unternehmen bestehendes Arbeitsschutzdefizit bezüglich des Einsatzes von Fremdfirmen systematisch analysiert und einer Lösung zugeführt. Statistiken belegen, dass gerade Mitarbeiter von Fremdfirmen, die noch kein halbes Jahr in ihrem Unternehmen beschäftigt sind, einem besonders hohen Unfallrisiko ausgesetzt sind. Die hier entwickelte und umgesetzte Initiative wirkt in doppelter Hinsicht: Sie nimmt die Führungskräfte von Fremdfirmen in die Pflicht, sich mit diesem Thema intensiv zu beschäftigten, und sensibilisiert die eigenen Beschäftigten, ein besonderes Augenmerk auf &quot;neue&quot; Kollegen von Auftragnehmern zu richten.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <ul>     <li>Vermeidung von Unfällen der Mitarbeiter von Kontraktoren sowie des Stammpersonals.</li>     <li>Dadurch Vermeidung von menschlichem Leid, Arbeitsausfall und Produktivitätsstörungen.</li>     <li>Vermeidung von Behandlungs-, Rehabilitations- und Rentenkosten</li>     <li>Vermeidung von Störungen der Betriebsabläufe durch Unfälle und Sachschäden bei Wartung, Reparaturen und verwandten Dienstleistungen.</li> </ul>  Weitere Informationen <ul>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/exxonmobil_doc/bild_1.jpg">Bild 1</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/exxonmobil_doc/bild_2.jpg">Bild 2</a></li> </ul> ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-19T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/st_georg/index_html">
    <title>Gesunde Arbeitsplätze durch Förderung von gesundheitsbewusstem Verhalten</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/st_georg/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; St. Georg-Klinikum Eisenach&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Betriebliches Gesundheitsmanagement&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>St. Georg-Klinikum Eisenach<br /> Mühlhäuserstrasse 94<br /> 99817 Eisenach</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Notaufnahme und Sprechstundenbereich</p> <h2>Problem&nbsp;</h2>  <p>Hohes Patientenaufkommen, teilweise mit aggressiven Patienten.<br /> Hohes Stresspotential bei den Mitarbeiterinnen und daraus resultierende Krankmeldungen.<br /> Hohe psychische Belastung.&nbsp;</p>  <h2>Lösung&nbsp;</h2>  <p>Mitarbeiter der beiden Bereiche, unmittelbare Führungskräfte und Vertreter des Betriebsrates analysieren unter Leitung eines Moderatorenteams belastende Arbeitsbedingungen. Gemeinsam werden Möglichkeiten erarbeitet, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren durch die Änderung technischer, verhaltensbezogener und organisatorischer Bedingungen zu verringern.</p> <p>Beginn: 08.09.2010&nbsp;</p>  <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse&nbsp;</h2>  <p>Verringerung/Überprüfung der Ausfallquote bei unseren Mitarbeitern.&nbsp;</p>  <h2>Kosten/Nutzen&nbsp;</h2>  <p>Noch nicht vorhanden.&nbsp;</p>  Weitere Informationen <a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/st_georg/gesunde_arbeitsplaetze.pdf">Gesunde Arbeitsplätze</a> ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-18T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/eads_doc/index_html">
    <title>EADS Health Check - Programm zur Prävention von psychischen Belastungen </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/eads_doc/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;EADS Deutschland GmbH&lt;/em&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Prävention von psychischen Belastungen und Förderung einer guten Führungskultur&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>EADS Deutschland GmbH<br /> Landshuterstr. 26<br /> 85716 Unterschleissheim</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Die EADS Deutschland GmbH ist ein Unternehmen der Luft- und Raumfahrttechnik mit ca. 12.ooo Mitarbeitern, das schwerpunktmässig Ingenieure und andere Akademiker beschäftigt. Durch die  Internationalisierung der Märkte, zunehmende Projektarbeit und Verdichtung der Arbeitsabläufe sind die Arbeitsanforderungen im letzten Jahrzehnt erheblich angestiegen. Dies stellt sowohl die Belegschaft als auch die Unternehmensführung vor große Herausforderungen.</p> <h2>Problem</h2> <p>Die EADS Deutschland GmbH baut seit Jahren kontinuierlich ihre Abteilungen für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz auf, um den steigenden Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement und im Hinblick auf die alternde Belegschaft sollten sowohl die psychischen Belastungen und Beanspruchungen als auch Zivilisationskrankheiten rechtzeitig identifiziert werden.<br /> Seit Jahren sind vor allem psychische Diagnosen und Frühberentungen aufgrund psychischer Erkrankung bundesweit stetig ansteigend. Dies kann bei anhaltendem Trend zu einem erheblichen Produktivitätsverlust führen.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Das Unternehmen hat über eine jahrelange Kooperation mit der ETH Zürich und der Universität Heidelberg den EADS Health Check entwickelt. Diese Gesundheitsuntersuchung besteht aus einem Fragebogen zu psychosozialen Umgebungsfaktoren und einer medizinischen Untersuchung. Der Fragebogen beinhaltet wissenschaftlich validierte Skalen zum aktuellen Gesundheitszustand, Beschwerden, Gesundheits-verhalten, Ernährung, Erschöpfung, Schlaf, Schlafproblemen, Stress, Arbeitszufriedenheit, Work-life-balance, Arbeitsbedingungen, Handlungsspielraum, Vertrauen und Kollegialität, Führungsstil und Partizipation, Unternehmenskultur, Gleichgewicht zwischen Einsatz und Belohnung, Sorgen, sozialem Umfeld, Gesundheitserwartungen, gewünschte betriebliche Gesundheitsförderung, Familienanamnese und eigenem Vorsorgeverhalten.</p> <p>Ergänzt wird diese subjektive Befragung durch eine objektive Gesundheitsuntersuchung. Diese besteht aus den Körpermassen (Größe, Gewicht, Bauchumfang, Hüftumfang), dem Blutdruck, einer Blutuntersuchung (Blutbild, Leberwerte, Nierenfunktion, Blutfette, Entzündungsaktivität, Blutzucker, Schilddrüsenwerte), Urinuntersuchung (Einweiß), immunologischer Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung, Herzfrequenzvariabilität über 24 Stunden, Augenuntersuchung (Augenhintergrund, Augeninnendruck, Refraktion).</p> <p>Aus allen Messwerten werden Kennzahlen gebildet, die sowohl die &quot;weichen&quot; Faktoren greifbarer als auch vergleichbarer machen. So entstanden Kennzahlen zu Anforderungen,  persönlichen Ressourcen, dem Gesundheitsverhalten, der subjektiven Gesundheit, Stress bzw. Stressbewältigung und den Ressourcen bei der Arbeit. Aus der medizinischen Untersuchung wird die Kennzahl der objektiven Gesundheit gebildet.</p> <p>Der EADS Health Check wird standortbezogen als Massenveranstaltung durchgeführt. Die Kapazität beträgt 120 Teilnehmer pro Tag. An dem Check sind alle Mitarbeiter, Leihkräfte, Praktikanten, Diplomanden und Auszubildenden zur Teilnahme berechtigt. Die Teilnahme  ist rein freiwillig, anonymisiert und während der Arbeitszeit. Jeder Teilnehmer erhält einen persönlichen Befundbericht nach ca. 4 Wochen. Durch eine Datenschutz- sowie Betriebsvereinbarung sind personenbezogene Daten streng geschützt. Ein kompliziertes Verschlüsselungsverfahren macht es weder dem Betriebsarzt noch dem Unternehmen möglich, einzelne Befunde zu verfolgen. Die Mitarbeiter haben die Möglichkeit, sich anhand ihres Befundberichts beim Betriebsarzt beraten zu lassen.</p> <p>Es wird eine erhebliche Anzahl an gesundheitlichen Problemen (Bluthochdruck, Cholesterinerhöhung, Augenerkrankungen, V.a. Vorstufen von Darmkrebs, psychische Belastungen etc.) erkannt. Den Betroffenen wird daraufhin weitere haus- oder fachärztliche Abklärung empfohlen. <br /> Für den Standort sowie für Abteilungen mit mehr als 10 Teilnehmern werden Auswertungen erstellt. Diese Auswertungen sind für die standortbezogenen Gesundheits-Arbeitskreise Grundlage zur Ableitung von Massnahmen. Aufgrund festgestellter Auffälligkeiten wurden z.B. verschieden Massnahmen ergriffen:</p> <ul>     <li>Erhöhung der betriebsärztlichen Einsatzzeit</li>     <li>Kooperation mit Krankenkassen zur Moderation von Gesundheitszirkeln/Fokusgruppen zur Aufarbeitung von abteilungsspezifischen Problemen</li>     <li>Einführung einer Sprechstunde &quot;Psychische Gesundheit&quot; mit externen Spezialisten</li>     <li>Aufgreifen von speziellen Themen bei den jährlichen Gesundheitstagen (Vitamin D, Raucherentwöhnung, Stressbewältigung, Herzfrequenzvariabilität, Darmkrebs etc.)</li>     <li>Programm zur Lebensstiländerung (Bewegung &amp; Ernährung)</li>     <li>Führungskräfte-Programme zum Thema &quot;Gesundes Führen&quot;</li>     <li>Stressbewältigungskurse</li> </ul> <p>Durch gezielte Unterstützung der Führungskräfte, Intervention in auffälligen Bereichen und Angebote an die Belegschaft kann hier sowohl die persönliche Gesundheit direkt als auch über das Führungsverhalten indirekt positiv beeinflusst werden.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Eine Teilnahme-Quote von 53-58 % der gesamten Belegschaft spricht für die große Akzeptanz dieser Massnahme. Der EADS Health Check ist ein Analyse-Instrument des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Er wurde bisher an den Standorten Friedrichshafen (1600 Mitarbeiter), Unterschleissheim (1000 Mitarbeiter) und Ulm (3000 Mitarbeiter) erfolgreich durchgeführt. Im Jahr 2011 werden die Standorte Ottobrunn (1500 Mitarbeiter) und Manching (5500 Mitarbeiter) folgen. Der größte Gewinn des Checks und seiner Ergebnisse ist die Änderung der Unternehmenskultur. Gesundheit wird im Unternehmen thematisert und findet Einzug in die regelmäßigen Diskussionen. Der Health Check war der Startschuss für ein strategisches Gesundheitsmanagement, das sich an Kennzahlen orientiert und ganzheitlich orientiert ist. Es werden dabei sowohl Zivilisationskrankheiten früh entdeckt als auch psychosoziale Belaltungsfaktoren analysiert und an der Verbesserung der Unternehmens- und Führungskultur gearbeitet. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Nachhaltigkeit. Der EADS Health Check ist alle 3 Jahre geplant, sodass genügend Zeit für die Umsetzung von Maßnahmen bleibt.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Der größte Kostenfaktor ist die eingebrachte Arbeitszeit der Belegschaft. Für den Health Check benötigt der Teilnehmer 60 min (30 min für den Fragebogen, 30 min für die medizinische Untersuchung). Die aus den Ergebnissen abgeleiteten Massnahmen werden teilweise in der Arbeitszeit (Gesundheitszirkel, Sprechstunden, BGF Massnahmen, Führungskräfte Programme), teilweise ausserhalb  der Arbeitszeit (BGF Programme, Abklärung medizinischer Befunde) durchgeführt.</p> <p>Eine Kosten/Nutzen-Analyse wurde bisher noch nicht durchgeführt, da bisher erst an jedem Standort ein EADS Health Check durchgeführt wurde. Wir können also bisher zu den Veränderungen keine Messergebnisse präsentieren. Schwierige Arbeitsbedingungen und schlechte Ressourcen bei der Arbeit sind jedoch nicht nur ein Risiko für die Gesundheit des Einzelnen, sondern haben ebenfalls Einfluss auf die Produktivität eines Unternehmens. Die Vermeidung von Ausfallzeiten durch Früherkennung von manifesten Erkrankungen ergibt sich eine Wirtschaftlichkeitsanalyse. Hier schätzt das Mannheimer Institut für Public Health einen betriebswirtschaftlichen ROI von 1:3. Der  volkswirtschaftliche Nutzen wird dagegen mit einem ROI von 1:20 beziffert.</p>Weitere Informationen <a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/eads_doc/eads_health_check.pdf">EADS Health Check </a>     ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-17T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/peterbeton/index_html">
    <title>Absturzsicherung im Drehkranzbereich von Autobetonpumpen</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/peterbeton/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; peterbeton Rudolf Peter GmbH &amp;amp; Co. KG, Kies- und Betonwerke&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten, Betonpumpen, Drehkranz&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>peterbeton Rudolf Peter GmbH &amp; Co. KG, Kies- und Betonwerke<br /> Richard-Haniel-Str. 3<br /> 765332 Baden</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Drehkranzbereich von Autobetonpumpen</p> <h2>Problem</h2> <p>Autobetonpumpen sind die Arbeitspferde in der Bauindustrie. Mit ihnen wird der an der Baustelle angelieferte Beton schnell, zuverlässig und wirtschaftlich an den Einbauort gepumpt. Autobetonpumpen sind High-Tech-Maschinen. Für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb statten die Hersteller die Maschinen mit einer Vielzahl von Sicherheitseinrichtungen aus. Die Betreiber wiederum legen Wert auf eine umfassende Aus- und Fortbildung ihrer Maschinisten. Entgegen dieser positiven Entwicklung haben sich im Drehkranzbereich von Verteilermasten eine Reihe von schweren Arbeitsunfällen ereignet. So sind Mitarbeiter in diesem Bereich bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vom Fahrzeugaufbau abgestürzt und haben sich dabei erhebliche Verletzungen zugezogen und sind teils sogar ums Leben gekommen.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Im Unternehmen peterbeton Rudolf Peter GmbH &amp; Co. KG hat man sich intensiv mit der Frage beschäftigt, wie Arbeiten im Drehkranzbereich einer Autobetonpumpe sicherer ausgeführt werden können. Bei der Entwicklung einer Lösung waren die Vorgaben der Straßenverkehrsordnung und die Beibehaltung der vollen Funktionsfähigkeit der Autobetonpumpe sowie eine einfache und schnelle Montage durch den Pumpenmaschinisten zu beachten. Im Ergebnis wurde ein ausklappbares Geländer entwickelt, das die beschriebenen Anforderungen in vollem Umfang erfüllt und damit ein sicheres Arbeiten im Drehkranz einer Autobetonpumpe ermöglicht.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Im Unternehmen wurde ein Arbeitsschutzdefizit systematisch analysiert und einer Lösung zugeführt. Dabei entstand eine Sicherheitseinrichtung, die im Bedarfsfall schnell und ohne großen Aufwand aufgebaut werden kann und ein Höchstmaß an Sicherheit gegen Absturz bietet. Gleichzeitig wurde mit der Entwicklung dieser Lösung ein wichtiger Impuls in Richtung Hersteller gegeben, sich ebenfalls mit diesem Thema zu beschäftigen und wirkungsvolle Absturzsicherungsmaßnahmen im Drehkranzbereich von Autobetonpumpen serienmäßig anzubieten.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <ul>     <li>Vermeidung von schweren und tödlichen Verletzungen durch Absturz bei Wartungsarbeiten</li>     <li>Dadurch Vermeidung von menschlichem Leid, Arbeitsausfall und Produktivitätsstörungen</li>     <li>Vermeidung von Behandlungs-, Rehabilitations- und Rentenkosten</li>     <li>Verbesserte Produktivität in einem Wirtschaftsumfeld mit hoher zeitlicher Dichte</li> </ul>   Weitere Informationen <ul>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/peterbeton/bild_1.jpg">Bild 1</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/peterbeton/bild_2.jpg">Bild 2</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/peterbeton/bild_3.jpg">Bild 3</a></li> </ul> ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-16T15:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/index_html">
    <title>Prävention von arbeitsbedingten Hauterkrankungen bei Friseuren </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Prävention&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)<br /> Pappelallee 35/37<br /> 22089 Hamburg</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Friseurhandwerk:<br /> Täglich kommen die Hände von Friseuren mit Flüssigkeiten aller Art in Kontakt. Friseure waschen, schneiden, färben und tönen Haare. Dies stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.</p> <h2>Problem</h2> <p>Zu viel Wasser laugt die Haut aus, Schutzhandschuhe lassen sie schwitzen. Dauerwellen,Tönungs-, Färbe- und Blondierungsmittel enthalten hautgefährdende Substanzen; Emulgatoren Konservierungs- und Duftstoffe können eine Allergie auslösen. Bleiben die Beschwerden (z.B. Rötungen/ Schuppungen oder Bläschen) unbehandelt, können Ekzeme, Einsrisse, nässende Wunden oder Allergien entstehen, die die Ausübung der Tätigkeit zeitweilig oder für immer unmöglich machen. Da die Haut der Spiegel der Seele ist, leidet auch das Selbstwertgefühl des Betroffenen. Doch Hauterkrankungen haben nicht nur Auswirkungen für den Friseur, sondern auch Folgen für die Kostenträger.</p> <p>Berufsbedingte Hauterkrankungen manifestieren sich in mehr als 90 % der Fälle in Form von Handekzemen. Derartige Erkrankungsbilder stehen seit Jahren zahlenmäßig mit Abstand an der Spitze der gemeldeten berufsbedingten Erkrankungen. So entfielen im Jahr 2005 von den insgesamt an die gewerblichen Berufsgenossenschaften gemeldeten 58.114 Erkrankungen 16.473 (28,3%) auf Hauterkrankungen, bezogen auf 42 Mio. Versicherte (äquivalent 30 Mio. Vollzeitbeschäftigte. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass ein Großteil von berufsbezogenen Handekzemen nicht ausreichend angezeigt wird.</p> <p>Da berufsbedingte Hauterkrankungen oft hartnäckig sind und längere Arbeitsunfähigkeit verursachen, sind auch die volkswirtschaftlichen Folgekosten durch Arbeitsausfall und Produktivitätsrückgang in den Betrieben erheblich. Der Anteil berufsbedingter Hauterkrankungen an den Gesamtkosten für berufliche Rehabilitationsmaßnahmen (&quot;Teilhabe&quot;) der gesetzlichen Unfallversicherung beträgt fast 60 %.</p> <p>Weiterhin ist das Bewusstsein beruflich bedingter Gesundheitsprobleme in der Friseurbranche gering ausgeprägt. Die Mitarbeiter gelten in den Salons als &quot;nachwachsende Ressource&quot; und der Hautschutz stellt einen Kostenfaktor da.</p> <h2>Lösung</h2> <h3>1.) Maßnahmen &quot;Sekundäre Individualprävention&quot;</h3> <p>Für Beschäftigte mit berufsbedingten Hauterkrankungen soll die Gesundheitskompetenz durch die Integration von fachärztlicher dermatologischer Behandlung und gesundheitsfördernder Schulung gestärkt werden.</p> <p>Im Mittelpunkt der Schulungen stehen die Anleitungen zu hautgesunden Arbeitstechniken im Berufsalltag. Durch die neu erworbenen Kenntnisse sollen Friseure trotz Hauterkrankung den erlernten Beruf dauerhaft weiter ausüben können. Für ausgewählte Versicherte wurde zudem ein psychologisches Aufbauseminar zur Entstehung und Bewältigung von Hauterkrankungen entwickelt. Das Schulungskonzept der Seminare wurde von Gesundheitspädagogen und Dermatologen der Universität Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit der BGW entwickelt und auf seine Effektivität hin evaluiert. Die BGW hat eigene Schulungs- und Beratungszentren geschaffen, wo die Seminare abgehalten werden.</p> <p>Der Erfolg der Seminare führte dazu, dass die BGW die Schulungs- und Beratungszentren ausgebaut hat und nun an jedem Verwaltungsstandort den Betroffenen eine zeit- und wohnortsnahe Teilnahme ermöglicht. An jedem dieser Standorte werden zusätzlich sogenannte Hautsprechstunden durchgeführt, wo betroffene Versicherte aller Branchen ärztlich, sozialpädagogisch und unfallversicherungsrechtlich informiert werden. Weiterhin wurde eine stationäre Rehabilitationsmaßnahme für Versicherte mit besonders schweren Hauterkrankungen, die neben der gesundheitspädagogischen und psychologischen Betreuung auch eine intensive hautärztliche Betreuung erfordern, entwickelt.</p> <p>Ergänzend zu diesen beiden Projekten wurde das Meldeverfahren für Versicherte mit Hauterkrankungen und die Qualitätssicherung der ambulanten dermatologischen Behandlung optimiert (sog. Hautarztverfahren).</p> <h3>2.) Maßnahme &quot;Primäre Individualprävention&quot;</h3> <p>Begleitend zu den Maßnahmen der sekundären Individualprävention (sh. 1.) wurde damit begonnen, im Rahmen der Präventionskampagne &quot;Lebe Deinen Traum&quot; den Hautschutz auch bei gesunden Friseuren zu verbessern. Ziel der Kampagne ist es, u.a. eine Verhaltensänderung bei den Friseuren zu erreichen. Über einen mehrjährigen Zeitraum wird die Kernbotschaft &quot;Haare waschen nur noch mit Handschuhen&quot; in unterschiedlichster Weise an die Friseurbranche herangetragen. Durch eine junge, friseurige und glaubwürdige Kommunikation wird die Zielgruppe für das Thema &quot;Hautschutz und Handschuhe tragen&quot; sensibilisiert und motiviert. Die Botschaften der Kampagne lauten:</p> <ul>     <li>Perfekter Look fängt bei den Händen an</li>     <li>Echte Profis tragen Handschuhe beim Haarewaschen</li>     <li>Hautschutz kann chic und trendy sein</li> </ul> <p>Für die Kampagne wurde von der BGW die Produktion eines neuen goldenfarbigen Nitril- Einweghandschuh in Auftrag gegeben. Dieser wird neben anderen alltagstauglichen Präventionsprodukten im für BGW-Kunden kostengünstigen Direktvertrieb angeboten. Diese praxistauglichen Angebote lassen den Hautschutz am Arbeitsplatz integrieren. Die Angebote reichen von Startersets &ndash; Grundausstattung für Auszubildende bis hin zur Basisausstattung für den Friseurboy. Dabei werden die originären Berufsinteressen der Friseure immer mit dem</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Von den Teilnehmern an den gesundheitspädagogischen Seminaren der Sekundären Individualprävention waren zehn Jahre nach dem Seminar über 70 % weiterhin als Friseur tätig. Die hohe Zufriedenheit der Seminarteilnehmer, sowie ein hoher Anteil der Teilnehmer, die trotz Hauterkrankungen im Beruf verbleiben konnten, waren die Erfolgskriterien für die Praxistauglichkeit des Konzeptes. Die Anzahl der beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen (Umschulungen) hat sich bei den Friseuren auf weniger als ein Drittel reduziert. Versicherte mit besonders schweren Hauterkrankungen, die über viele Jahre nicht erfolgreich behandelt wurden, konnten mit der stationären Rehabilitationsmaßnahme geheilt oder deutlich verbessert werden.</p> <p>Die Kampagne zur Verhaltensänderung &quot;Haare waschen nur noch mit Handschuhen&quot; wird hinsichtlich Ihrer Ziele evaluiert. Die Nullmessung hat im Rahmen einer Beobachtungsstudie gezeigt, dass derzeit nur 8 % der Waschvorgänge mit Handschuhen vorgenommen werden. Ergebnisse der Erfolgsmessung werden 2012 vorliegen.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Im Zeitraum von 1996 bis 2008 sind die Rehabilitationskosten im Friseurhandwerk von 26,4 Mio. &euro; auf 4,0 Mio. &euro; gesunken. Dies entspricht ein Rückgang der Kosten um fast 85 %. Durch die eingesparten Rehabilitationskosten, konnte der Beitrag für die Friseure zur gesetzlichen Unfallversicherung stetig gesenkt werden, da die Kosten die Kosten für die gesundheitspädagogischen Seminare deutlich übersteigen.</p> <p>In der Vermeidung jeder Berufsaufgabe liegt ein hohes Einsparungspotential für die Kostenträger. Es ist ökonomisch wertvoll, betroffene Versicherte, die lediglich den Verdacht wecken, eine beruflich verursachte Hauterkrankung zu haben, in die Programme der sekundären Individualprävention aufzunehmen, ohne vorab jeden Einzelfall zu prüfen, ob es sich tatsächlich um einen entschädigungspflichtigen Versicherungsfall handelt. Dies führt zu deutlichen Kosteneinsparungen nicht nur bei den betroffenen Versicherten, den Unternehmen und der Kranken- und Rentenversicherung, sondern auch für die speziell zuständige gesetzliche Unfallversicherung.</p> <p>Die positiven Erfahrungen im Friseurhandwerk wurde auch auf andere Berufsgruppen bei der BGW übertragen und führten auch dort zu einer Reduktion der Kosten der beruflichen Rehabilitation auf 22 % des Ausgangswertes 1996. Beide Ansätze (primär- und sekundärpräventiv) konnten im Rahmen der branchenübergreifenden Verbandsarbeit der DGUV auf andere Berufsfelder übertragen werden. Besonders wertvoll sind die Konzepte für sozialwirtschaftliche Strukturen, in denen Prävention und Rehabilitation in einer Hand liegen, bzw. die Finanzierung beider Aspekte miteinander korreliert.</p> Weitere Informationen <ul>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/entwicklung_hauterkrankungen.pdf">Entwicklung Hauterkrankungen</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/ldt_produktflyer.pdf">LDT Produktflyer</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/retten_sie_ihre_haut.pdf">Retten Sie Ihre Haut</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/schuberz-flyer.pdf">Schuberz Flyer</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bgw_doc/studio78.pdf">Studio 78</a></li> </ul> ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-15T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/wolfskuhlen_doc/index_html">
    <title>Sichere Instandsetzung von Förderband-Tragrollen</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/wolfskuhlen_doc/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Kies- und Sandbaggerei Wolfskuhlen&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Wartung und Instandhaltung von Förderbändern&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Kies- und Sandbaggerei Wolfskuhlen<br /> Vierbaumer Heide 74<br /> 47495 Rheinberg</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Wartung von Förderband-Tragrollen</p> <h2>Problem</h2> <p>Förderbänder kommen in nahezu allen Bereichen der produzierenden Industrie zum Einsatz. So sind Gummigurtförderer auch unverzichtbare Fördereinrichtungen für Schüttgüter in der Steine und Erden-Industrie. Um einen störungsfreien Betrieb dieses Endlossystems zu gewährleisten, wird der Untergurt durch Tragrollen geführt. Auf diesen sind Stützringe angebracht, die für eine Zentrierung des Untergurtes sorgen. Diese unterliegen durch das dem Gurt anhaftende Material einem hohen Verschleiß, so dass die Stützringe mehrmals auf der Tragrolle gewechselt werden müssen, bevor die Lagerung der Rolle defekt ist und komplett ausgetauscht werden muss. Der Wechsel der auf die Tragrolle verpressten Stützringe erfolgt üblicherweise manuell. Dazu werden mit einem Handhammer und einer Schlagkappe die Stützringe von der Welle herunter- bzw. aufgetrieben. Die hohe Haftreibung von Gummi und Metall und die Übermaße der zu verbindenden Teile führen dazu, dass der Vorgang äußerst anstrengend ist und neben der Lärm- und Schwingungsbelastung ein hohes Maß an Unfallgefahren birgt.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Im Unternehmen Hülskens GmbH &amp; Co. KG suchte Henning Krebber-Hortmann nach einer Lösung, wie diese Arbeiten sicherer, mit weniger körperlicher Anstrengung und schneller ausgeführt werden können. Er entwickelte eine Vorrichtung, bei der die Tragrolle in einem Arbeitsgang hydraulisch auf die in einer Betonform eingesetzten Stützringe geschoben wird. Die Demontage erfolgt dann in umgekehrter Reihenfolge. Die verschlissene Tragrolle wird in die Form eingelegt und die Welle hydraulisch herausgepresst. Die für den Betrieb der Hydraulikanlage notwendige Energie wird von einem Radlader mit herstellerseits angebrachten Hydraulikanschlüssen geliefert. Während des Betriebes der Vorrichtung ist die Schalung sicher verschlossen und der Vorgang kann ohne Probleme von einem Mitarbeiter ausgeführt werden.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Mit dieser Innovation kann die Montage bzw. Demontage von Stützringen auf Untergurttragrollen ohne Verletzungsrisiko, mit weniger körperlicher Anstrengung und ohne Lärm- und Vibrationsbelastung sowie bei erheblicher Zeitersparnis ausgeführt werden. Die Vorrichtung kann im Bedarfsfall ohne großen Aufwand auf unterschiedliche Tragrollenlängen und Stützringkonfigurationen umgerüstet werden. Durch das Unternehmen wurde ein Arbeitsschutzdefizit systematisch analysiert und gelöst, das in den vielen Unternehmen, die Förderbänder betreiben, eingesetzt werden kann.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <ul>     <li>Vermeidung von Unfallgefahren</li>     <li>Verbesserte Ergonomie (körperliche Anstrengung, Lärm, Schwingungen)</li>     <li>Steigerung der Produktivität durch schnellere Instandhaltungsarbeiten in häufig wiederkehrender Form</li>     <li>Dadurch Vermeidung von menschlichem Leid, Arbeitsausfall und Produktivitätsstörungen.</li>     <li>Vermeidung von Behandlungs-, Rehabilitations- und Rentenkosten&nbsp;</li> </ul> Weitere Informationen <ul>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/wolfskuhlen_doc/bild_1.jpg">Bild 1</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/wolfskuhlen_doc/bild_2.jpg">Bild 2</a></li> </ul> ]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-14T16:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/fraport/fraport">
    <title>Unfallprävention durch genaue Analyse und Bewusstseinsbildung beim  Flughafenbetreiber Fraport AG</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/fraport/fraport</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Fraport AG&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema: &lt;/strong&gt;Reduzierung der Unfälle durch systemisches Handeln&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p><img height="91" width="137" alt="flughafen frankfurt am main" src="fraport.jpg/image" style="margin-top: 4px; float: left; margin-bottom: 2px; margin-right: 10px;" />Fraport AG<br /> Frankfurt Airport Services Worldwide<br /> PSL - A<br /> 60547 Frankfurt am Mai</p> <h2 class="visualClear">Aufgabe</h2> <p>Auf der Grundlage von Gefährdungsanalysen sollen den Mitarbeitern festgelegte Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von Unfällen durch genaue Analyse und Bewusstseinsbildung vermittelt werden.</p> <h2>Problem</h2> <p>Der mit Abstand größte deutsche Flughafen ist zugleich eines der weltweit bedeutendsten Luftfahrtdrehkreuze. Am Frankfurt Airport arbeiten rund 70.000 Menschen. Allein die Fraport AG beschäftigt 13.000 Mitarbeiter, die sich um einen möglichst reibungslosen Flugbetrieb kümmern. Arbeitsunfälle bedeuten nicht nur für die Beschäftigten unter Umständen großes Leid, sie verursachen auch häufig Störungen in einem Umfeld, das eigentlich keine Störungen duldet, weil die Abläufe sehr eng getaktet sind. Nicht zuletzt deshalb schlagen sich Arbeitsunfälle auch in sehr hohen Kosten für das Unternehmen nieder: pro Unfall im Schnitt 15.000 Euro.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Die Fraport AG hat Ende 2003 das Projekt &quot;RUSH&quot; = Reduzierung der Unfälle durch systemisches Handeln gestartet. Das Ziel war ambitioniert: Halbierung der Unfallereignisse ab dem 2. Jahr nach Projektstart.</p> <p>Da die Sicherheitstechnik auf dem Flughafen bereits ein hohes Niveau besaß, setzte RUSH schwerpunktmäßig bei den &quot;weichen Faktoren&quot; an. Als Instrumente wurden dabei &quot;Sicherheitsgespräche&quot; und &quot;Unfallanalysegespräche&quot; eingeführt. Sie sollen das Bewusstsein der Mitarbeiter für Unfallgefahren stärken und bisher übersehene Gefährdungen aufdecken.</p> <p>Die Unfallanalysegespräche sollen Unfallursachen systematisch aufspüren. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden mit der Gefährdungsanalyse abgeglichen und führen gegebenenfalls zu neuen Maßnahmen.</p> <p>Die Einbeziehung der betroffenen Beschäftigten in die Ursachenanalyse und die Maßnahmenfindung sind wichtig, um die Beschäftigten für den betrieblichen Arbeitsschutz und die laufende Präventionsarbeit zu gewinnen. Die richtige Strategie entscheidet dabei, ob ein Lerneffekt und somit eine Vorbeugung oder Vermeidung von zukünftigen Unfällen wirksam wird. Entscheidend ist dabei die Rolle der Führungskräfte. Wenn sie die Beschäftigten zu sicherem Handeln motivieren, auf die Einhaltung von Sicherheits- und Schutzbestimmungen hinwirken und für ein positives Arbeitsklima sorgen, ermöglich und fördern sie die Gesundheit im Betrieb.</p> <p>Nachdem &quot;RUSH&quot; im Bereich Bodenverkehrsdienste als Pilotprojekt eingeführt wurde, sind im Jahr 2007 die Unfallanalyse- und Sicherheitsgespräche in weiteren Bereichen der Fraport AG und bei der Beteiligungsgesellschaft Fraport Security Services GmbH übernommen worden.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Durch RUSH wurde die bisher beste Unfallstatistik im Unternehmen erreicht. Die Unfälle und die damit verbundenen Kosten konnten erheblich reduziert werden. Trotz weiter steigender Zahlen im Flugverkehr konnte dieses günstige Niveau bisher gehalten werden. Dank einer erfolgreichen, systematisch betriebenen Präventionsarbeit erreicht Fraport im ADV-Vergleich (1.000-Mann-Quote) bei der Unfallentwicklung eine Spitzenposition. Dieses positive Ergebnis soll mindestens beibehalten, nach Möglichkeit jedoch weiter verbessert werden.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Als positiver Nebeneffekt konnte eine Verbesserung des Arbeitsklimas und die Steigerung der Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter erreicht werden.</p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-13T22:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/index_html">
    <title>Managementkonzept "Schulung – Mustergefährdungsbeurteilung – Musterdokumentation" </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Harzer Pflastersteinbrücke Telge und Eppers, NL der Kemna Bau Andreae GmbH &amp;amp; Co. KG und weitere 60 Steinbruchbetriebe in Deutschland&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Sicherer Umgang mit durch Asbest verunreinigtes Gestein&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Harzer Pflastersteinbrücke Telge und Eppers, NL der Kemna Bau Andreae GmbH &amp; Co. KG<br /> Am Güterbahnhof 5<br /> 38667 Bad Hazburg</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Bei der Gewinnung und Aufbereitung potentiell asbesthaltiger mineralischer Rohstoffe in Steinbrüchen kann eine Freisetzung von lungengängigen Asbestfasern nicht ausgeschlossen werden. Davon können Arbeitsplätze in folgenden Tätigkeitsbereichen betroffen sein:</p> <ul>     <li>Gewinnung     <ul>         <li>Abraumbeseitigung</li>         <li>Gewinnung durch Sprengarbeit</li>         <li>Laden und Transportieren des Haufwerks</li>     </ul></li>     <li>Aufbereitung     <ul>         <li>Vor- und Nachzerkleinerung</li>         <li>Klassierung/Sortierung</li>         <li>Wäsche/Nassaufbereitung</li>     </ul></li>     <li>Lagerung/Verladung/Versand     <ul>         <li>Verladung von Freilager</li>         <li>Verladung aus Silo-Anlage</li>         <li>Fahrzeugwaage/Verkaufsbüro</li>     </ul></li>     <li>Instandhaltung     <ul>         <li>Reparaturen</li>         <li>Reinigungsarbeiten&nbsp;</li>     </ul></li> </ul> <h2>Problem</h2> <p>An den zuvor beschriebenen Arbeitsplätzen kommt es infolge der mechanischen Bearbeitung (Gewinnung, Transport, Zerkleinerung, Verladung) der mineralischen Rohstoffe zu einer Staubentwicklung. Falls es sich um potentiell asbesthaltige Gesteine handelt, können diese Stäube Asbestfasern kritischen Ausmaßes beinhalten. Gelangen diese in die Lunge, können Gesundheitsgefahren ausgelöst werden. Als Langzeitfolge kann eine Asbestose auftreten, eine bindegewebige Verhärtung des Lungengewebes. Auch das Risiko für ein Bronchialkarzinom und ein Mesotheliom der Pleura (Rippenfellkrebs) steigt an.</p> <h2>Lösung</h2> <p>In bestimmten in Deutschland im Abbau befindlichen Gesteinsvorkommen kann das Auftreten von Asbestmineralen - als Verunreinigung im Gestein - nicht ausgeschlossen werden. Soll in einem Steinbruch ein solches Gestein gewonnen werden, hat der Steinbruchunternehmer grundsätzlich zu ermitteln, ob es bei der Gewinnung und der Aufbereitung des Gesteins zu einer Asbestexposition der Beschäftigten kommen kann. Gegebenenfalls sind dann entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen.</p> <p>Da Asbest zu den Gefahrstoffen mit sehr hohem Gefährdungspotenzial zählt, müssen von Steinbruchunternehmen die betreffenden Vorschriften der Gefahrstoffverordnung besonders sorgfältig beachtet werden. Diese Vorschriften werden für Tätigkeiten mit potenziell asbesthaltigen mineralischen Rohstoffen und daraus hergestellten Erzeugnissen und Zubereitungen in der im Januar 2007 in Kraft getretenen Technischen Regel Gefahrstoffe (TRGS) 517 näher konkretisiert. In Frage kommende Gesteine sind in Anlage 1 der TRGS 517 genannt.</p> <p>Von MIRO, StBG und dem Unternehmen wurde deshalb ein integriertes Managementkonzept &quot;Schulung &ndash; Mustergefährdungsbeurteilung &ndash; Musterdokumentation&quot; für den Umgang mit durch Asbest verunreinigte mineralische Rohstoffe erarbeitet, das allen betroffenen - zumeist kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) &ndash; kostenlos zur Verfügung steht.</p> <p>Es besteht aus:</p> <ul>     <li>Schulungen zur Erlangung der Fachkunde <br />     In diesen Schulungen werden die Mitarbeiter aus den Steinbruchbetrieben in die Asbestproblematik eingeführt. Geschult und informiert wird unter anderem zu den Themen: Vorkommen von Asbest in mineralischen Rohstoffen, Gesundheitsgefahren durch Asbest, Vorschriften und Regelungen, Ermittlung potenzieller asbesthaltiger Gesteinvorkommen, Gefährdungsbeurteilung, sowie Organisatorische, Technische und Persönliche Schutzmaßnahmen. Die Teilnehmer erlangen gleichzeitig die in der TRGS 517 geforderte Fachkunde.</li>     <li>Mustergefährdungsbeurteilung <br />     Es wurde eine Muster-Gefährdungsbeurteilung erstellt, die sich speziell auf die Gewinnung und Aufbereitung mineralischer Rohstoffe bezieht. Sie beinhaltet die Gefährdungsanalyse, Abschätzung des Risikopotentials und listet mögliche Schutzmaßnahmen auf, aus denen die Unternehmen die speziell für ihre Arbeitsplätze zugeschnittenen (Staubschutz)-Maßnahmen auswählen können. So können anhand dieser Mustergefährdungsbeurteilung Schritt für Schritt der &quot;Pflichtenkatalog&quot; abgearbeitet und der Gesundheitsschutz verbessert werden.</li>     <li>Musterdokumentation <br />     Die Gefährdungsbeuteilung ist so aufgebaut und gegliedert, dass die Unternehmen durch Beifügung externer Untersuchungsergebnisse und weiterer Unterlagen zeitgleich eine entsprechende umfassende Dokumentation erstellen können.</li> </ul> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Eine integriertes Managementkonzept zur Asbest-Gefährdungsbeurteilung in Steinbrüchen existierte bislang nicht. Jedes Unternehmen war bei der Beurteilung der Gefahrensituation und den daraus abzuleitenden Schutzmaßnahmen weitestgehend auf sich alleine gestellt.</p> <p>Die Teilnehmer der Schulungen sind befähigt, ihre Arbeitgeber fachkundig bei der Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung zu beraten. Damit entfällt die Beauftragung externer Berater. Die Gefährdungsbeurteilung kann innerbetrieblich durch den Arbeitgeber beziehungsweise durch einen vom Arbeitgeber hierzu eingesetzten Mitarbeiter durchgeführt werden, da alle hierzu benötigten Informationen bereitgestellt werden.</p> <p>Durch die in der Mustergefährdungsbeurteilung vorgezeichnete systematische Vorgehensweise wird auf die spezielle Situation des Steinbruch-Unternehmens eingegangen. Der mit der Gefährdungsbeurteilung beauftragte Unternehmensmitarbeiter kann Schritt für Schritt die Einzelaspekte bearbeiten und gleichzeitig die gesetzlich vorgeschriebene Dokumentation entsprechend vornehmen.</p> <p>Durch Berücksichtigung der betrieblichen Aspekte wird der Vielfalt der Beschäftigten und der Arbeitsplatzsituationen Rechnung getragen. Eine Übertragung auf Arbeitsplätze und/oder Arbeitsplatzsituationen in anderen Mitgliedstaaten ist möglich. Die in der Mustergefährdungsbeurteilung aufgeführten Lösungsmöglichkeiten zur Beseitigung und Minderung einer möglichen Asbestfaserexposition sind spezielle, auf die in Steinbrüchen vorhandene Arbeitplätze, zugeschnittene Schutzmaßnahmen.</p> <p>Die Umsetzung des Managementkonzepts &quot;Schulung &ndash; Mustergefährdungsbeurteilung &ndash; Musterdokumentation&quot; ermöglicht es den Betrieben, auf einfache und praxisnahe Weise die in Deutschland vorhandenen Rechtsvorschriften betriebsspezifisch umzusetzen.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Der Bundesverband MIRO und die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft &ndash; also Arbeitsgeberorganisation und Träger der gesetzlichen Unfallversicherung &ndash; haben mit dem Managementkonzept &quot;Schulung &ndash; Mustergefährdungsbeurteilung &ndash; Musterdokumentation&quot; gemeinsam eine praxisnahe und speziell auf Steinbruchbetriebe zugeschnittene Lösung erarbeitet, mit deren Hilfe die Sicherheit und die Gesundheit an den betroffenen Arbeitsplätzen nachhaltig erhöht werden kann.</p> <p>Die Schulungen sowie die Bereitstellung der Unterlagen erfolgen kostenlos. Damit entfallen die von jedem Unternehmen aufzubringenden Kosten für externe (kommerzielle) Dienstleistungen.</p> <p>Nahezu 60 Unternehmen haben bislang Mitarbeiter zu den Schulung entsannt. Alle Unternehmen haben die Mustergefährdungsbeurteilung enthalten und können diese in ihrem Unternehmen umsetzen &ndash; und dabei gleichzeitig eine individuell auf den Betrieb zugeschnittene Dokumentation erstellen.</p> weitere Informationen <p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/aufbereitung.jpg">Aufbereitung</a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/verladung.jpg">Verladung</a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/schutzmassnahmen_1.jpg">Umsetzung von Schutzmaßnahmen 1</a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/schutzmassnahmen_2.jpg">Umsetzung von Schutzmaßnahmen 2</a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/staubentstehung.jpg">Überblick über die Staubentstehung</a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/mustergefaehrdungsbeurteilung.pdf">Mustergefährdungsbeurteilung und -dokumentation</a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/miro/schulungen.pdf">Schulungen</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-13T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/innung_fgb/innung_maler_lackierer_koeln">
    <title>Rechnergestützte Gefährdungsbeurteilung ("GBU online")</title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/innung_fgb/innung_maler_lackierer_koeln</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Köln der Maler und Lackierer&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Kleinbetrieben&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Innung Farbe Gestaltung Bautenschutz Köln der Maler und Lackierer<br /> Kalscheurer Weg 12 <br /> D 50969 Köln</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Kleine Handwerksbetriebe bei der Erstellung von kurzen, präzisen und vollständigen Gefährdungsbeurteilungen (GBU) unterstützen und die Betriebe motivieren, ihre betriebsspezifischen GBU regelmäßig und bei Bedarf zu aktualisieren.</p> <h2>Problem</h2> <p>Über 75% der Beschäftigten im Bauhandwerk arbeiten in Betrieben mit bis zu 10 Mitarbeitern. Über eigene Experten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz verfügen die kleinen Betriebe nicht.</p> <p>Die gesetzlichen Vorschriften sind höchst komplex und für den Unternehmer nicht vollständig zu erfassen. Viele kleine Handwerksbetriebe führen keine Gefährdungsbeurteilung durch. Oftmals sehen die Betriebsinhaber die Notwendigkeit hierfür gar nicht ein, nach dem Leitsatz &bdquo;es ist bisher ja immer gut gegangen&ldquo;.</p> <p>Die Gefährdungspotenziale und damit die Risiken auf der Baustelle werden nicht oder nicht vollständig erkannt. Die Mitarbeiter werden nicht unterwiesen, z.B. im Umgang mit Gefahrstoffen, in die Benutzung von Baugerüsten etc. In der Folge kommt es zu Unfällen und Gesundheitsbelastungen der Mitarbeiter, die vermeidbar sind.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Kerngedanke der GBU online ist es, den Handwerksmeister menügesteuert, quasi automatisch, zur eigenen vollständigen Gefährdungsbeurteilung zu führen. Wichtig ist in unserem Konzept, dass der Handwerksmeister keine speziellen Vorkenntnisse über Inhalt und Umfang der Gefährdungsbeurteilung haben muss. Er hat sicher alle relevanten Gefährdungen für den jeweiligen Arbeitsplatz bzw. für die jeweilige Baustelle berücksichtigt, wenn er die menügesteuerte Struktur der GBU online vollständig bearbeitet hat. Der rote Faden der GBU online ist in Anlage 1 grafisch dargestellt. In zehn aufeinander aufbauenden Schritten wird der Unternehmer zu seiner betriebsspezifischen Gefährdungsbeurteilung geführt:</p> <ol>     <li>Auswahl des Gewerkes</li>     <li>Eingrenzende Fragen</li>     <li>Fragen zum Arbeitsort</li>     <li>Fragen zum Arbeitsgerüst</li>     <li>Fragen zu gefahrstoffhaltigen Produkten</li>     <li>Prüfen der Antworten</li>     <li>Prüfen der Handlungsempfehlungen</li>     <li>Speichern/Drucken</li>     <li>Automatische Wiedervorlage</li> </ol> <p>Zu jedem Arbeitsschritt sind in der Anlage 2 ein oder zwei ausgewählte Screenshots beigefügt. Die Beispiele beziehen sich auf die GBU online für Maler- und Lackiererarbeiten. Weitere Branchenspezifische Gefährdungsbeurteilungen gibt es für Dachdecker und für Gerüstbauer.</p> <p>Sechs Handwerksorganisationen (Innungen und Verbände) haben die GBU online gemeinsam mit dem Fachunternehmen uve GmbH entwickelt. 157 kleine Handwerksbetriebe, das waren Maler- und Lackierer, Dachdecker und Gerüstbauer, haben die GBU online über mehr als zwei Jahre praktisch erprobt. Alle Anregungen der vielen Projektbeteiligten sind in das Instrumentarium eingeflossen.</p> <p>Die von uns entwickelte und erfolgreich erprobte GBU online hat im Vergleich zu anderen Handlungshilfen zwei wesentliche Vorteile:</p> <ul>     <li>Die GBU online ist gewerkspezifisch angelegt; sie berücksichtigt die Arbeitsvorgänge, Arbeitsmittel und Gefahrstoffe, die am Arbeitsplatz des Maler- und Lackierers, des Dachdeckers sowie des Gerüstbauers eingesetzt werden</li>     <li>Die GBU online führt direkt zur Gefährdungsbeurteilung; der Nutzer hat die Sicherheit, alle relevanten Aspekte bei der Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen</li> </ul> <p>Dadurch erhält der Unternehmer Rechtssicherheit, und das ist für Kleinbetriebe besonders wichtig.</p> <p>Die GBU online ist keine fertige Gefährdungsbeurteilung &quot;von der Stange&quot;; sie motiviert vielmehr den Unternehmer und seine Mitarbeiter sich qualifiziert mit dem Thema Arbeitssicherheit und Unfallschutz zu befassen. Die GBU online soll ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Arbeit und der Organisation eines Betriebes sein. Sie ist Grundlage für die Unterweisung und Unterrichtung der Mitarbeiter nach dem Leitsatz:</p> <p>&quot;Ein Betrieb ohne Gefährdungsbeurteilung ist wie Fahren ohne Führerschein&quot;</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Die rechnergestützte Gefährdungsbeurteilung hat bei den Handwerksbetrieben sehr positive Resonanz gefunden. Die folgenden Zahlen sprechen für sich:</p> <p>Ende des Jahres 2006 hatten von den beteiligten Pilotbetrieben weniger als 10 % eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung. Anfang 2007 ist unsere GBU online eingeführt worden und im Laufe des Jahres 2007 noch weiter verbessert worden. Die Befragung von knapp 140 Pilotbetrieben Ende Mai 2008 ergab dann, dass 91 % der Betriebe über eine dokumentierte Gefährdungsbeurteilung auf einheitlichem Qualitätsstandard verfügten.</p> <p>Bei den Pilotbetrieben handelt es sich ausschließlich um Kleinbetriebe bis 10 Mitarbeitern. Also gerade um solche Betriebe, die erfahrungsgemäß einen hohen Nachholbedarf in der arbeitssicherheitstechnischen Betreuung haben.</p> <p>Wir haben also eine außerordentlich hohe Wirksamkeit bei der Zielgruppe &quot;kleine Handwerksbetriebe&quot; erreicht.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Die Kosten des Systems einschließlich der ständigen Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung und des dazu gehörigen Gefahrstoffverzeichnisses online und der telefonischen Beratung der Betriebe betragen jährlich etwa 60,00 EUR/Betrieb. Die gesamtwirtschaftlichen Kosten für einen unfall- beziehungsweise krankheitsbedingten Ausfalltag setzen wir mit 300 EUR an. Es ergibt sich ein sehr günstiges Kosten-/Nutzenverhältnis.</p> <p>Aus den Pilotbetrieben wissen wir, dass es die Mitarbeiter motiviert, wenn sie erfahren, dass ihr Betrieb Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes ergreift. Die Motivation der Mitarbeiter zur Unterstützung und Befolgung von Schutzmaßnahmen für Arbeitssicherheit steigt, und gleichzeitig sinkt die Unfallhäufigkeit. Die Mitarbeiter identifizieren sich stärker mit ihrem Betrieb, die Arbeitszufriedenheit und die Qualität der Arbeit steigen.</p> <p>Die durchgeführten Interviews bei den Pilotbetrieben haben den Nutzen der rechnergestützten Gefährdungsbeurteilung speziell für Kleinbetriebe eindrucksvoll bestätigt:</p> <ul>     <li>Praxisnahe und einfache Umsetzung der BGV A2</li>     <li>Zugeschnitten auf die Arbeitsvorgänge, Einsatzstoffe, Geräte und Maschinen des Gewerkes</li>     <li>Unternehmer wird unterstützt und entlastet</li>     <li>Schafft Rechtssicherheit für den Unternehmer</li>     <li>Gefährdungsbeurteilung ist kurz und präzise</li>     <li>Fördert Bereitschaft zur Gefährdungsbeurteilung;</li>     <li>Einfache browserbasierte Anwendung, unabhängig vom Betriebssystem</li> </ul> Weitere Informationen <p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/innung_fgb/index_html/Anlage_1.pdf">Anlage 1<br /></a></p><p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/innung_fgb/index_html/anlage_2.pdf">Anlage 2</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-13T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/sick-ag/index_html">
    <title>Ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/sick-ag/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; SICK AG&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Psychosoziale Gefährdungen&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>SICK AG<br /> Erwin-Sick-Straße 1 <br /> D-79183 Waldkirch</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Der dargestellte Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung der breiten Produktpalette von schaltenden Einzelsensoren bis zu messenden Abstands- und Bildverarbeitungssystemen der Fabrikautomation. Die Tätigkeit ist durch viel Projektarbeit charakterisiert und wird von den Mitarbeitenden als eine hohe fachliche Herausforderung erlebt.</p> <h2>Problem</h2> <p>Die SICK AG führt seit 2005 &quot;Ganzheitliche Gefährdungsbeurteilungen&quot; (GGB) in Pilotbereichen durch, die sich schwerpunktmäßig mit den psychosozialen Belastungen, die aus den Arbeitsbedingungen resultieren, befasst. Somit stellt die GGB eine wichtige Ergänzung zu der normalen Gefährdungebeurteilung dar, die ihren Fokus auf Aspekte des Arbeitsschutzes und der Ergonomie legt. Beide Verfahren gehen Hand in Hand und bereichern sich gegenseitig.</p> <p>Die GGB beginnt mit einer Analyse der Arbeitsbedingungen sowie der psychosozialen Ressourcen und Belastungen. Hierzu wird ein Methodenmix aus einem Fragebogen, Tätigkeitsanalysen (Beobachtungsinterviews) und einem Tagebuch eingesetzt. Die resultierenden Belastungen und Gefährdungen werden dann im zweiten Schritt in die Bearbeitung gebracht.</p> <p>An dieser Stelle sollen die Ergebnisse (Gefährdungen) des oben genannten Entwicklungsbereiches exemplarisch dargestellt werden.</p> <p>Als hauptsächliche Gefährdungen konnten in dem vorliegenden Entwicklungsbereich die Themen</p> <ul>     <li>Platzmangel</li>     <li>Lärm durch Gespräche und Besprechungen im Büro</li>     <li>Überlastung und Zeitdruck durch die Arbeitsmenge und</li>     <li>das ständige Hin- und Herspringen zwischen Aufgaben (Parallelmanagement) in Verbindung mit einer Vielzahl an Schnittstellen</li> </ul> <p>identifiziert werden. Insbesondere zwischen den letzten beiden aufgeführten Punkten sahen die Mitarbeiter einen starken Zusammenhang, so dass diese beiden Gefährdungen zu einem Gefährdungskomplex zusammengefasst wurden.</p> <p>Die aufgeführten Probleme führten sowohl zu Behinderungen bei der operativen Arbeitsausführung, als auch zu erhöhter Unzufriedenheit und Frust bei den Mitarbeitern. Als Symptome der Belastung nannten die Mitarbeiter außerdem eine erhöhte Fehlerquote und zu wenig vorhandene Zeitpuffer.</p> <p>Zur näheren Anschauung soll nun der <strong>Gefährdungskomplex Arbeitsmenge/Zeitdruck/Parallelmanagement</strong> herausgegriffen und näher betrachtet werden:</p> <p>Die zu hohe Arbeitsbelastung konnte zum Teil auf vorhandenen Personalmangel zurückgeführt werden. Dadurch mussten die Mitarbeiter eine größere Arbeitslast stemmen und häufig Aufgaben übernehmen, für die sie eigentlich überqualifiziert waren. Weiterhin konnten oft keine Zeitpuffer in der Projektplanung berücksichtigt werden, was zu hohem Zeitdruck in der Ausführung führte.</p> <p>Durch die Vielzahl an Aufgaben und das ständige Hin- und Herspringen zwischen Tätigkeiten kamen oftmals Projekte zur Grundlagenforschung zu Gunsten der mehr operativen Entwicklungsprojekte zu kurz, was sowohl von Mitarbeiter- als auch Führungsseite als kritisch bewertet wurde.</p> <p>Insgesamt waren sich die Mitarbeiter einig, dass die hohen alltäglichen Anforderungen auf Dauer eine Überforderung darstellten. Dies hatte bereits in der Vergangenheit zu vermehrter Fluktuation geführt, wodurch die Arbeitsbelastung sich noch verschärfte. Sowohl Mitarbeiter als auch Führungskräfte der Abteilung waren hochmotiviert, die bestehenden Gefährdungen abzubauen.</p> <h2>Lösung</h2> <p>In Workshops werden die identifizierten Gefährdungen ausführlicher betrachtet und erste Maßnahmen zur Gefährdungsreduktion abgeleitet. Folgende Maßnahmen wurden ergriffen:</p> <h3>Platzmangel</h3> <p>Durch einen Anbau an das bisherige Betriebsgebäude, wurde die Arbeitsfläche der hier dargestellten Abteilung vergrößert. Die Mitarbeiter wurden sowohl in die Raumplanung involviert, als auch in die Umgestaltung der bestehenden Flächen und gestallten selbst ihren Arbeitsplatz.</p> <p>Zusätzliche wurden platzsparende Maßnahmen erarbeitet: zum Beispiel die Archivierung von Akten; Entrümpelung; Verzicht auf Winkelkombinationen oder die Auslagerung von Werkbänke in Labors. Kurzfristig wurden als Übergangslösung für den Platzmagel für die Projektarbeit Whiteboards installiert; längerfristig wurden Projektbesprechungsräume bereitgestellt.</p> <h3>Lärm durch Gespräche und Besprechungen im Büro:</h3> <p>Im Rahmen der Umbaumaßnahmen entschieden die Mitarbeiter, dass in das bisherige Großraumbüro Zwischenwände eingezogen werden sollten. Weiterhin wurde eine störungsfreie Arbeitszeit zwischen 8:00-10:00 Uhr eingeführt, in der die Kollegen den Kontakt untereinander auf ein Minimum beschränkten, wenn möglich sogar gänzlich ungestört arbeiteten.</p> <h3>Arbeitsmenge / Zeitdruck / Parallelmanagement</h3> <p>Um dem Gefährdungskomplex Arbeitsmenge/ Zeitdruck / Parallelmanagement beizukommen, wurde eine Umstrukturierung der bisherigen Projektorganisation vorgenommen. Produktentwicklungsprojekte und Grundlagenforschungsprojekte wurden entkoppelt, da in bisherigen Projekten, die beides beinhalteten, die Grundlagenforschung stets zu kurz kam. Diese Trennung muss sich allerdings erst langsam etablieren.</p> <p>Zur Entzerrung der aktuellen Projektlast wurden einige Projekte zurückgestellt und verschoben.</p> <p>Weiterhin wurden ein Aufstockungsprogramm der Ressourcen ins Leben gerufen, in dessen Rahmen unter anderem Stabsfunktionen (Änderungswesen, Technische Zeichner zur Dokumentation, Messtechniker) zur Entlastung der Projektmitarbeiter geschaffen wurden.</p> <p>Als Folge verblieb mehr Zeit für die Grundlagenforschung, für Fortbildungen und für den fachlichen Austausch in Fachkreisen.</p> <p>Somit konnte insgesamt eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben wieder hergestellt werden.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Etwa ein halbes Jahr nach der Maßnahmenableitung wurde ein Evaluations-Fragebogen an die Mitarbeiter ausgegeben, um die Wirksamkeit der Ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung zu kontrollieren. Der Fragebogen bestand aus zwei Teilen. Zum einen aus allgemeinen Einschätzungen zum Beispiel zur Arbeitsplatzsituation, zum anderen aus einer Einschätzung dazu, inwiefern konkrete Gefährdungen reduziert wurden.</p> <h3>Ergebnisse des ersten Teils:</h3> <ul>     <li>je 50% der Befragten gaben an, dass sich seit der Ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung ihre Arbeitsplatzsituation und ihr subjektives Wohlbefinden verbessert haben.</li>     <li>78% gaben an, dass sich die Zusammenarbeit in der Abteilung seither verbessert hat.</li>     <li>72% waren der Meinung, dass sich die Ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung gelohnt hat.</li>     <li>33% gaben an dass die eigene Arbeitsqualität und die Arbeitsergebnisse sich seither verbessert haben und</li>     <li>33% fanden, dass sie durch die Ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung mehr über mögliche Belastungen am Arbeitsplatz und möglichen Gegenmaßnahmen gelernt haben.</li> </ul> <h3>Ergebnisse des zweiten Teils:</h3> <p>In Bezug auf die oben erwähnten Gefährdungen zeigten sich folgende Ergebnisse:</p> <ul>     <li>Platzmangel: 60% der Mitarbeiter waren der Meinung, dass die Raumsituation sich verbessert hat, nur 11% gaben eine Verschlechterung an.</li>     <li>Lärm: 50% gaben an, dass die Lärmbelastung deutlich reduziert werden konnte, nur 11% gaben eine Verschlechterung der Situation an.</li>     <li>Arbeitsmenge / Zeitdruck: 28% fanden, dass die Situation sich seit der Ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung verbessert habe, 17% gaben eine Verschlechterung an.</li>     <li>Parallelmanagement: 24% waren der Meinung, dass das Parallelmanagement im Zuge der Ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung reduziert werden konnte, ebenfalls 24% empfanden eine Verschlechterung und über 50% beschrieben die Situation als unverändert.</li> </ul> <p>Die Ergebnisse zeigen, dass es nach wie vor leichter ist, &bdquo;handfesten&ldquo; Gefährdungen wie Platzmangel oder Lärm beizukommen, als psychosoziale Gefährdungen und Stress zu reduzieren.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Ein Wirtschaftlicher Kosten-Nutzen-Vergleich ist nicht verfügbar.</p> <p>Unter sozialen und menschlichen Gesichtspunkten hat die GGB einen hohen Nutzen für das gesamte Unternehmen, da psychosozialen Belastungen eine zunehmend größere Bedeutung zukommt. Ziel der GGB ist die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der SICK AG, sowie die Reduzierung arbeitsbedingter Krankheiten und Unfälle.</p> <p>Dabei geht es nicht um eine reine Erfüllung der gesetzlichen Forderungen, sondern die GGB wird als Teil einer umfassenden betrieblichen Gesundheitsförderung gesehen, bei der die Gesundheit der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Mittelpunkt steht.</p> <p>Schlechte Arbeitsbedingungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Gesundheit des einzelnen Mitarbeiters, sondern wirken sich darüber hinaus auch auf organisationaler Ebene nachteilig aus. Wenn also bei der Ganzheitlichen Gefährdungsbeurteilung psychische Fehlbelastungen reduziert und Ressourcen bei der Arbeit erhalten und ausgebaut werden sollen, werden damit neben einer langfristigen Verbesserung und Erhaltung der Gesundheit des Einzelnen auch organisationale Ziele angestrebt: Senkung von Krankenstand und Fluktuation, motivierte Mitarbeiter und eine Steigerung der Produktivität.</p> Weitere Informationen <p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/sick-ag/ablau_gfb.jpg">Grafik - Ablauf Gefährdungsbeurteilung</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-12T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/nesseler_gruenzig_bau/index_html">
    <title>Konzeptioneller Managementansatz durch Übertragung von Unternehmerpflichten auf das Aufsichtspersonal  </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/nesseler_gruenzig_bau/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Nesseler Grünzig Bau GmbH&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Prävention durch Wirksamkeitskontrolle und geeignete Maßnahmen auf der Baustellen&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Nesseler Grünzig Bau GmbH<br /> Indeweg 80<br /> 52076 Aachen</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Durchführen der Wirksamkeitskontrolle verknüpft mit geeigneten Maßnahmen auf der Baustelle.</p> <h2>Problem</h2> <p>In vielen Unternehmen werden Gefährdungsbeurteilungen als Pflichtdokumentation für die Überwachungsbehörden angefertigt und auf Verlangen der Behörden auch vorgezeigt. Eine feste Integration in das tägliche Arbeitsleben ist nicht zu verzeichnen. Die Schutzmaßnahmen bleiben &quot;Papiertiger&quot; und nutzen den Mitarbeitern im operativen Geschäft nichts.</p> <p>In unserem Arbeitsschutzmanagementsystem sollte ein Weg gefunden werden, um diese Problematik durch strukturierte Vorgehensweise bis an die Basis zu bringen.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Im Rahmen der Erstzertifizierung zum AMS Bau wurde ein Konzept entwickelt, mit dem versucht werden sollte, die firmenspezifisch formulierten Standards im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz gedanklich bis zur Basis, verantwortlich bis zur Aufsichtsperson herunter zu brechen.</p> <p>Hierzu wurden die seit 1984 bestehenden Festlegungen &quot;Übertragung von Unternehmerpflichten&quot; einer kritischen Überprüfung unterzogen und auf die Belange der Firmenphilosophie angepasst. Wichtiger Aspekt in diesem Prozess war, dass nicht ein vorgefertigtes Formular einer BG verwendet wurde, sondern die Vorgaben der Geschäftsführung auf die verschiedenen Hierarchiestufen angepasst wurden. In dieser Pflichtenübertragung lag der Schwerpunkt auf der Zielsetzung, dass nicht nur Pflichten sondern auch Kompetenzen für den Verpflichteten übertragen wurden. Hiermit soll unter anderem auch die Eigeninitiative und das Interesse der Mitarbeiter an den Themen Arbeits- und Gesundheitsschutz gestärkt werden. Mit der Verpflichtung der Oberbauleiter, Bauleiter und Polieren auf der Baustelle haben wir den Ansatz gefunden, die Theorie der Gefährdungsbeurteilung in das operative Geschäft auf der Baustelle herunter zu brechen.</p> <p>Durch regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Begehungen wird jedem Mitarbeiter im Unternehmen der Stellenwert des Arbeits- und Gesundheitsschutzes deutlich vor Augen geführt.</p> <p>In Zusammenarbeit mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit werden regelmäßige, unangemeldete Begehungen durchgeführt, um die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz auch aus externer, baustellenunabhängiger Sicht zu beurteilen.</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Die Wirksamkeit dieser Maßnahme schlägt sich in sinkenden Unfallzahlen im eigenen und in vertraglich gebundenen Unternehmen nieder. Es erfüllt uns mit Stolz, dass wir in den letzen Jahren fast alle unserer Baustellen ohne meldepflichtige Unfälle abgeschlossen haben. Aber auch ein durchgängig organisiertes System ist gegen menschliches Fehlverhalten machtlos. Diesen, jetzt noch sehr kleinen Anteil weiter zu minimieren, ist eine Aufgabe der auf der Baustelle tätigen &quot;Verantwortlichen Personen&quot;.</p> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p>Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind ein maßgeblicher Anteil des Unternehmenskapitals. Diese Vorteile zu erhalten ist für den Unternehmer der gesetzliche Auftrag.</p> <p>Den Mitarbeitern das Wissen zu verschaffen um, die ihnen gestellten Aufgaben effizient zu erledigen, ist ein Teil unserer Firmenphilosophie.</p> <p>Mit unserem Leitsatz &quot;Fordern und Fördern&quot; wollen wir der Überzeugung Ausdruck verleihen, dass es nicht wichtig ist das ein Unternehmen viel Geld in den Arbeitsschutz investiert, sondern es muss so investiert werden, dass sich ein sichtbarer Erfolg aus der Investition widerspiegelt.</p> Weitere Informationen <p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/nesseler_gruenzig_bau/anhang_gefaehrdungsbeurteilung.pdf">Anhang Gefährdungsbeurteilung</a></p> <p><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/nesseler_gruenzig_bau/risikopraevention.pdf">Anlage B: genauere Ausführung der Risikoprävention</a></p>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-12T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/hkm/index_html">
    <title>Projekt ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung entlang der Wertschöpfungskette </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/hkm/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Ganzheitliche prozessorientierte Gefährdungsbeurteilung - Best Practice Beispiel: Halter für Anschlag-Ketten&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH<br /> Bereich: Erzeugung von Roheisen, Stahl und Ferrolegierungen<br /> Ehinger Straße 200<br /> 47251 Duisburg</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Mit rund 3.000 Mitarbeitern produziert das Unternehmen in Duisburg heute mehr als 5,6 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Das Liefer- und Leistungsspektrum von HKM umfasst Brammen von mehr als zwei Metern Breite und bis zu zwölf Metern Länge. Röhrenrundstahl wird mit Durchmessern von 180 bis 406 Millimetern und Längen bis zu 14 Metern gefertigt. Alle Anlagen und Werksteile sind nach den internationalen Normen DIN EN ISO 14001 für Umwelt, DIN EN ISO 9001 für Qualität und OHSAS 18001 für Arbeitssicherheit zertifiziert.</p> <h3>Aufgabe: Entwicklung einer Struktur für alle Blickwinkel entlang der Wertschöpfungskette</h3> <p>Die aus unterschiedlichen Regelwerken geforderten Gefährdungsbeurteilungen wurden durch ein Projekt ganzheitlich zusammengeführt.</p> <h2>Problem</h2> <p>Die aus unterschiedlichen Regelwerken entstanden Gefährdungsbeurteilungen stehen wie &quot;Flickenteppiche&quot; nebeneinander und sind schwer pflegbar durch die Führungskräfte.</p> <h2>Lösung</h2> <p>Entwicklung einer Systematik, Prozessorientierte ganzheitliche Gefährdungsbeurteilung. Die Risiken werden in ihrer Gesamtheit analysiert und beurteilt. Dies führt dazu, dass ein integrierter Ansatz zur Analyse am Arbeitsplatz stattfindet.</p> <p>Bei der Größe des Unternehmens war es notwendig eine webbasierte Datenbank zu entwickeln. Das integrierte Management Informationssystem (IMIS) bildet nach Aufnahme der Prozessbeschreibung die Grundlage für die Erfassung der Gefährdungsbeurteilung. Durch die zentrale Ablage von Mustertexten wird es für die verantwortlichen Teilprozessleiter erheblich einfacher, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten, ihre Mitarbeiter zu informieren sowie ihren Prozess zu verbessern und sicherer zu machen.</p> <p>Weitere siehe Bewerbungsbroschüre &hellip;</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>In der beiliegenden Bewerbungsbroschüre wird ein Beispiel vorgestellt, bei der alle Phasen beschrieben werden wie:</p> <ol>     <li><strong>Ermittlung und Bewertung der Gefahren</strong><br />     Es werden die Gefahren in Zusammenarbeit mit den Betrieben analysiert und gemeinsam bewertet. Hier zu führt die Systematik der IMIS-Datenbank den Mitarbeiter, um reproduzierbare und objektive Ursachen zu ermitteln. Hier wurden Handquetschgefahren ermittelt. Die Anschlagketten liegen auf den Boden. Daher ist es schwierig und gefährlich die schweren Ketten in den Kranhaken zu heben.</li>     <li><strong>Maßnahmen ableiten </strong><br />     Zusammen mit den Führungskräften werden praxisorientierte Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Termin abgeleitet und in der IMIS-Datenbank verwaltet. Die Umsetzung der Maßnahmen werden von Fachabteilungen begleitet. Ein Erledigungsmanagement verifiziert die Abarbeitung und unterstützen die Führungskräfte das System weiter zu entwickeln. Hier wurde der Bau einer Halterung für die Anschlag-Ketten als Maßnahme festgelegt.</li>     <li><strong>Kommunikation mit Mitarbeitern und Fremdfirmen </strong><br />     Ein wichtiger Bestandteil ist eine intensive Kommunikation mit Mitarbeitern und Fremdfirmen, um die ermittelten Gefahren, Ursachen und vor allem die Schutzmaßnahmen zu schulen. Hier werden mittels Unterweisungshilfen die Gefahren, Ursachen und Schutzmaßnahmen mit den Mitarbeitern kommuniziert.</li>     <li><strong>Synergieeffekte nutzen </strong><br />     Um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess im gesamten Unternehmen zu erreichen, müssen Synergien genutzt werden. Durch eine gelebte &quot;Best Practice&quot; Kultur werden Schutzmaßnahmen in andere Bereiche des Unternehmens überführt. <br />     Weiter siehe Bewerbungsbroschüre &hellip; &quot;Best Practice&quot;-Artikel aus der Mitarbeiterzeitung.</li> </ol> <h2>Kosten/Nutzen</h2> <p><strong>Kosten:</strong> 0,015% des Umsatzes <br /> <strong>Nutzen (menschlich):</strong> Arbeitserleichterung, Entbürokratisierung <br /> <strong>Nutzen (sozial):</strong> Schaffung Rechtsicherheit <br /> <strong>Nutzen (wirtschaftlich):</strong> Prozessverbesserung</p> Weitere Informationen <ul>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/hkm/broschuere.pdf" title="Broschüre.pdf">Broschüre</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/hkm/broschuere_teil_1.pdf" title="Broschüre Teil 1">Broschüre - Teil 1</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/hkm/broschuere_teil_2.pdf" title="Broschüre Teil 2">Broschüre - Teil 2</a></li>     <li><a href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/hkm/broschuere_teil_3.pdf" title="Broschüre Teil 3">Broschüre - Teil 3</a></li> </ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-11T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
  </item>


  <item rdf:about="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bg_metall_nord_sued/index_html">
    <title>Modell zur Beurteilung der Gefährdung und Festlegung von Schutzmaßnahmen </title>
    <link>http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bg_metall_nord_sued/index_html</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Unternehmen:&lt;/strong&gt; Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd, Hannover&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Thema:&lt;/strong&gt; Schadstoffe beim Schweißen und verwandte Verfahren&lt;/p&gt;</description>
    <content:encoded xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><![CDATA[<h2>Unternehmen</h2> <p>Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd, Hannover<br /> Seligmannallee 4, <br /> 30625 Hannover</p> <h2>Aufgabe</h2> <p>Erdverlegter Rohrleitungsbau</p> <h2>Problem</h2> <p>Gefährdungen durch chemische Stoffe</p> <h2>Lösung</h2> <p>Beurteilung der Gefährdung durch Schweißrauche und Festlegung von Schutzmaßnahmen wie zum Beispiel lüftungstechnische Maßnahmen und persönliche Schutzmaßnahmen</p> <h2>Wirksamkeit der Ergebnisse</h2> <p>Minimierung der Belastung der Schweißer durch Schadstoffe, bessere, gesundere Luft im Atembereich, Prävention der Entwicklung von berufsbedingten Erkrankungen</p> Weitere Informationen <ul>     <li><a title="Plakat GBU" href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bg_metall_nord_sued/plakat-gbu">Plakat GBU</a></li>     <li><a title="Plakat Rauch" href="http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de/handlungshilfen/praxisbeispiele/bg_metall_nord_sued/plakat_rauch">Plakat Rauch</a></li> </ul>]]></content:encoded>
    <dc:publisher>No publisher</dc:publisher>
    <dc:creator>Dieter  Mantei</dc:creator>
    <dc:rights></dc:rights>
    <dc:date>2010-09-10T00:00:00Z</dc:date>
    <dc:type>Nachricht</dc:type>
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