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GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG
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Physikalisch-chemische Gefährdungen (Brand- und Explosionsgefährdungen, unkontrolliert chemische Reaktionen)

Einführung

Nach § 12 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) muss der Arbeitgeber technische und organisatorische Maßnahmen auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung durchführen, um die Beschäftigten vor Gefährdungen durch physikalisch-chemische Eigenschaften von Gefahrstoffen zu schützen.

Neben Brand- und Explosionsgefahren durch explosionsfähige Atmosphären können Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen auftreten durch:

  • thermische Zersetzungen,
  • oxidative Selbstentzündungen,
  • weitere (gegebenenfalls unerwünschte) chemische Reaktionen der Stoffe oder Zubereitungen, auch bedingt durch Störungen im Betriebsablauf, wie zum Beispiel:
    • Abweichungen der Ausgangsstoffe (falscher Stoff, Menge, Mengenverhältnisse, Verunreinigungen, Rückstände insbesondere aus vorheriger Nutzung etc.);
    • fehlende Hilfsstoffe (Lösemittel, Aktivatoren, Inhibitoren etc.);
    • gestörte Stoffströme;
    • Fehler beim Dosieren und Befüllen (Dosierfolge, Dosiergeschwindigkeit, Überfüllen etc.);
    • Unzureichende Vermischung, Schäumen;
    • Abweichungen der Betriebsbedingungen Druck, Temperatur, Verweilzeit, pH-Wert etc.;
    • Verlust des geschlossenen Systems durch Korrosion, Erosion, mechanische Beschädigung, Alterung etc.;

 

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Quelle

"Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung"
Broschüre der BAuA

Autoren

  • Dipl.-Ing. Bettina Lavrenz

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