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GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG
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Sensibilisierende Wirkungen von Mikroorganismen

Art der Gefährdungen und deren Wirkungen

Sensibilisierende und toxische sowie sonstige die Gesundheit schädigende Wirkungen von Biostoffen

Einige Bakterien (u.a. Aktinomyceten) sowie Pilze und wenige Parasiten haben ein sensibilsierendes Potenzial, das insbesondere beim Einatmen zu einer Gefährdung am Arbeitsplatz führen kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sich bei bestehender Veranlagung (Atopie) und längerfristiger, intensiver Exposition gegenüber dem Biostoff die sensibilisierende Wirkung in der Entwicklung schwerwiegender allergischer Atemwegserkrankungen manifestieren kann.

Auch nicht lebensfähige Bakterien, Pilze (abgestorbene Zellen, Bruchstücke oder Sporen) und Parasiten oder ihre Bestandteile (z. B. Proteine) können atemwegssensibilisierend wirken.

Akute oder chronische Gesundheitsschäden können aber auch durch toxische Wirkungen exotoxinbildender Bakterien, mykotoxinbildender Schimmelpilze oder durch Ektoparasiten hervorgerufen werden sowie durch Zellwandbestandteile abgestorbener Mikroorganismen, wie zum Beispiel Endotoxine gramnegativer Bakterien und ß-Glukane von Pilzen, auftreten.

Neben infektiösen, sensibilisierenden und toxischen Wirkungen können von wenigen Biostoffen als Folge der Infektion auch sonstige die Gesundheit schädigende Wirkungen auftreten. Darunter werden krebserzeugende oder fruchtschädigende Eigenschaften verstanden.

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Quelle

"Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung"
Broschüre der BAuA

Autoren:

  • Dr. rer. nat. F. Dieterich
  • Dr. R. Jäckel
  • Dr. rer. nat. habil. U. Jäckel
  • Dipl.-Lebensmittelchemikerin N. Heubach
  • Dipl.-Ing. Umwelttechnik S. Hopf
  • Dr. rer. nat. G. Linsel
  • R. Schöneich

Ansprechpartner: