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GEFÄHRDUNGSBEURTEILUNG
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Infektionen

Einführung

Biologische Arbeitsstoffe (kurz Biostoffe), sind gem. § 2 BiostoffV Mikroorganismen, Zellkulturen und Endoparasiten einschließlich ihrer gentechnisch veränderten Formen.

Biostoffe sind auch Agenzien, die mit Transmissibler Spongiformer Enzephalopathie (TSE) assoziiert sind, z.B. Prionen.

Den Biostoffen gleichgestellt sind Ektoparasiten, die beim Menschen eigenständige Erkrankungen verursachen oder sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen können, und technisch hergestellte biologische Einheiten mit neuen Eigenschaften, die den Menschen in gleicher Weise wie Biostoffe gefährden können.

Mikroorganismen sind zelluläre oder nichtzelluläre biologische Einheiten, die zur Vermehrung oder zur Weitergabe von genetischem Material fähig sind, insbesondere Bakterien, Pilze, Viren und Protozoen.

Zellkulturen sind in-vitro-vermehrte Zellen, die aus vielzelligen Organismen isoliert wurden.

Toxine im Sinne der Definition von Biostoffen sind Stoffwechselprodukte oder Zellbestandteile von Mikroorganismen, Zellkulturen und Endoparasiten mit toxischer Wirkung auf den Menschen nach Einnahme, Einatmen oder Hautkontakt. Dabei können akute oder chronische Gesundheitsbeschwerden oder im schlimmsten Falle der Tod als Folge eintreten.

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Quelle

"Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung"
Broschüre der BAuA

Autoren:

  • Dr. rer. nat. F. Dieterich
  • Dr. R. Jäckel
  • Dr. rer. nat. habil. U. Jäckel
  • Dipl.-Lebensmittelchemikerin N. Heubach
  • Dipl.-Ing. Umwelttechnik S. Hopf
  • Dr. rer. nat. G. Linsel
  • R. Schöneich

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